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1. ChemieChemische Zusammensetzung: SiO2+(Na, K, Cl, S, C) Dichte:
2,65
Transparenz: durchscheinend bis durchsichtig Spaltbarkeit: nicht vorhanden Mineralebene: Quarze, Oxide Kristallsystem: Trigonal
Der Pseudodiamant bildet sich hydrothermal und fällt somit in die primäre Bildungsart. Für die Entstehung von klaren Pseudodiamant Mineralien ist Grundvoraussetzung, dass Komponenten wie Temperatur, Mineralstoffe und Druck über lange Zeit gleich bleiben. Hier sind Zeiträume gemeint, die mit menschlichen Vorstellungen nicht in Einklang zu bringen sind: Es handelt sich hier zum Teil um Zeitabschnitte von mehreren Zehntausenden von Jahren. Pseudodiamante pausieren hin und wieder beim Wachsen, wobei es sich hier gemäß wissenschaftlicher Analysen um noch viel längere Zeitspannen handelt, nämlich zum Teil um mehrere Millionen von Jahren. Im Vergleich hierzu bleibt lediglich festzustellen: "Menschenleben - was bist Du doch von kurzer Dauer!" Die Farbe des Pseudodiamant ist an sich keine Farbe, denn das Aussehen von Pseudodiamant ist in der Regel farblos und glasklar (wie Eis). Das Aussehen des Pseudodiamant verändert sich lediglich durch Einschlüsse und wird dadurch teilweise etwas trüber, was nach wie vor einer vergleichbaren Optik von Eiskristallen entspricht. In Pseudodiamant Mineralien können zum Beispiel mikroskopisch kleine Einschlüsse von Flüssigkeiten oder Gasen entstehen. Diese sind zwar meist kein Grund, dass sich die Farbe verändert, aber das Aussehen und die Optik des Pseudodiamant verändern sich dadurch. Pseudodiamant mit Einschlüssen kann ein trübes und milchiges Aussehen haben. Bei Pseudodiamant mit Einschlüssen kann sich die Optik zum Beispiel auch durch veränderte Lichtbrechung ändern. Bei Pseudodiamant entstehen vielerlei Einschlüsse, die das Aussehen und Optik des Pseudodiamant verändern und in der Welt der Mineralien, der Steinkunde und Steinheilkunde zum Teil unter eigenständigen Namen geführt werden und als eigenständige Heilsteine gelten, zum Beispiel Turmalinquarz oder Rutilquarz. Während der Wachstumsphasen von Pseudodiamant können sich auch Risse bilden, die sich im Verlauf des Weiterwachsens wieder schließen. Zwar ändert sich hierdurch nichts an der Farbe des Pseudodiamant, aber an der Stelle, an denen sich diese Risse wieder geschlossen haben, kann eine ganz feine Linie zurückbleiben, die das Aussehen und die Optik des Pseudodiamant in so fern ändern, als dass man meinen könnte, ein dünner Faden ziehe sich hindurch (oder "klebt darauf" - man versucht ihn "wegzuwischen"). Diese Art von verändertem Aussehen und veränderter Optik ist bei polierten Trommelsteinen, angeschliffenen Flächen von Pseudodiamant Mineralien oder facettiert geschliffenen Pseudodiamanten zum Teil gut zu erkennen. Grundsätzlich gilt auch für den Pseudodiamant: Das Aussehen in der Optik und wie die Farbe zur Geltung kommt ist grundsätzlich abhängig von der Form, ob es sich zum Beispiel um Trommelsteine oder Mineralien handelt. Bei facettiert gearbeiteten Steinen spielt beim Aussehen und der Optik auch die Schliffart eine Rolle.
Es gibt einige Fundorte von Pseudodiamant mit unterschiedlich großen Vorkommen. Abbau von Pseudodiamant hauptsächlich in: Brasilien, USA, Deutschland, Namibia, Russland, Madagaskar. Obwohl Pseudodiamant Vorkommen an verschiedenen Fundorten existieren, ist der Abbau der Vorkommen nicht an jedem Fundort sinnvoll bzw. von wirtschaftlicher Bedeutung. Entscheidend für den Abbau der Vorkommen an den verschiedenen Fundorten sind unter anderem Faktoren wie Qualität und Größe der Vorkommen, aber auch Lage der Fundorte und die Umweltbedingungen der Vorkommen.
Pseudodiamant ist nur ein Handelsname um den Stein höherwertiger erscheinen zu lassen. Der heute zu verwendende Namen für den Pseudodiamant sollte deshalb immer Bergkristall sein.
Der heute zu verwendende Namen für den Pseudodiamant sollte immer Bergkristall sein. Hierfür existieren viele andere Namen, Synonyme und Handelsnamen. Die wirklich regelmäßig genutzten Synonyme halten sich aber in Grenzen. Allerdings im Bereich der Handelsnamen sind zum Teil andere Namen im Umlauf, die zur allgemeinen Verwirrung beitragen, da sie allein durch die Bezeichnung den Anschein eines wesentlich wertvolleren Edelsteines erwecken wollen. Es handelt sich bei diesen Handelsnamen um Mischnamen, zusammengesetzte andere Namen. Bitte beachten Sie: Namen, welche mit dem Zusatz Diamant kombiniert sind, haben nichts mit Diamanten zu tun. Diese Wortkreationen sind keine anderen Namen für Diamanten, sondern lediglich andere Namen bzw. Handelsnamen für den Bergkristall, die zur allgemeinen Verwirrung beitragen. Darüber hinaus existieren für das Mineralien diverse andere Namen, die sich auf die Anordnung der Kristalle beziehen bzw. die verschiedenen Kristallformen, wie zum Beispiel Doppelender, Tafelkristalle oder Sammelkristalle. Wieder andere Namen entstanden wegen besonderer Schönheit und Rarität, die auf Grund der ausgefallenen Variante einen Vergleich zum Diamanten naheliegend erscheinen ließen, wie zum Beispiel Herkimer-Diamant, einer Bergkristallspitze, in der im Inneren eine kleinere Spitze enthalten ist. Bitte beachten Sie aber auch hierbei: Auch ein Herkimer-Diamant ist kein Diamant, sondern ein anderer Name, ein Handelsname für diese Varietät. Die anderen Namen, Synonyme und Handelsnamen sind unterschiedlich im Gebrauch und zum Teil veraltet, aber nach wie vor existent und die Kenntnis darüber für die richtige Zuordnung zum Beispiel für die Steinkunde oder der Mineralien sehr wichtig.
Die Fälschung von Pseudodiamant wird in großem Stil betrieben. Der Betrug mit synthetischen Steinen hat Methode, denn die Herstellung von synthetischem Pseudodiamant ist wenig kostenintensiv, so dass gerade für Schmuckstücke diese gefälschten Steine zum Betrug verwendet werden. Die Imitation von Pseudodiamant durch Glas läuft sogar unter einem eigenen Namen, der hier in doppeltem Sinne zur Verwirrung beiträgt: "rekonstruierter" Pseudodiamant. Hiermit hat der Betrug doppelte Bedeutung, denn Pseudodiamant lässt sich nicht, so wie viele andere Steine, rekonstruieren. Pseudodiamant lässt sich weder durch Sintern (Sintern ist ein technisches Verfahren, bei dem zumeist pulverige oder körnige Stoffe vermischt und durch Erhitzen miteinander verbunden werden, sozusagen eine Art "Backvorgang") noch durch Pressen zusammenfügen. Ist ein Pseudodiamant also als rekonstruierter Pseudodiamant bezeichnet, kann es sich nur um eine Fälschung handeln, sozusagen um einen "Betrug in der Fälschung". Mit einer anderen Pseudodiamantfälschung, welche nicht als solche deklariert ist, erfolgt immer wieder Betrug im Kreise der Esoteriker. Diese Fälschung mit Pseudodiamant trägt den wohlklingenden Namen "Aqua Aura". Hierbei handelt es sich ebenfalls um keine natürliche Variante des Pseudodiamant, sondern entweder um Pseudodiamant oder einen anderen Quarz, welcher mit Metall (in der Regel Gold) bedampft wurde, so dass eine meist bläulich oder auch mehrfarbig schimmernde Fälschung entsteht (mit einer "wie auch immer" gearteten, aber keinesfalls natürlichen "Aura"). Bei Pseudodiamant Mineralien besteht in der Regel keine Gefahr der Verwechslung. Bei facettiert geschliffenen Pseudodiamanten oder auch bei Trommelsteinen ist die Bestimmung nicht ohne weiteres möglich und die Gefahr der Verwechslung vielfältig. Neben der Verwechslung von Pseudodiamant mit Glas, besteht die Gefahr der Verwechslung mit verschiedenen klaren natürlichen und synthetischen Steinen, wie zum Beispiel Zirkonia, Strass, farblosem Apatit, klarem Topas, klarem Calcit, klaren Beryllen oder natürlich mit Diamant (unabhängig von der Härte, sondern rein durch optische Verwechslung, zum Beispiel bei besonders präzisem facettiertem Schliff und in einem Schmuckstück eingearbeitet), um einige Beispiele zu nennen. Eine exakte Bestimmung ist auch hier in der Regel nur durch Fachleute möglich.
4. Geschichte und HistorieAufgrund seiner guten Schleifbarkeit galt Pseudodiamant bereits zu Kaisers Zeiten als beliebter Stein zur Herstellung prunkvoller Gefäße, wie zum Beispiel Karaffen oder Pokale und Schalen. Es gab Künstler, die sich auf die Herstellung von derlei Artikeln aus Pseudodiamant spezialisierten und sich dadurch bei Hof einen Namen machen konnten. Als Schmuckstein war Pseudodiamant zu dieser Zeit nicht so hoch geschätzt. In der Antike war man der Meinung, bei Pseudodiamant handele es sich um erstarrtes Eis, eine Ansicht, die sich auch in den Schriften der Äbtissin Hildegard von Bingen wieder findet. In Ihren Schriften verweist die Äbtissin verschiedentlich darauf, gerade Pseudodiamant vor der Anwendung als Heilstein in der Sonne aufzuwärmen. Ebenso gibt sie Anleitung zum Ansetzen von Edelsteinwasser mit Pseudodiamant. In der deutschen Filmgeschichte hat der Pseudodiamant seinen festen Stellenwert erhalten, was er zum Beispiel dem naturverbundenen Künstler, Bergsteiger und Filmemacher Louis Trenker zu verdanken hat. In der Astrologie spielt der Pseudodiamant eine gewichtige Rolle. Pseudodiamant und Astrologie sind seit Jahrtausenden eng miteinander verbunden. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenDer Pseudodiamant wird den Sternzeichen Steinbock (22.12. – 20.01.) und Löwe (23.07. – 23.08.) zugeordnet. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinPseudodiamant wird als Planetenstein dem Planeten Uranus zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinPseudodiamant wird dem Monat April als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Der Pseudodiamant soll denen die im Februar geboren sind Durchsetzungskraft und Zuversicht verleihen. Ebenso soll der Pseudodiamant den Februar geborenen einen scharfen Blick und Selbstsicherheit vermitteln. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Die Wirkung des Pseudodiamant bei der Anwendung gilt dafür, uns zu unterstützen, auf die eigene „innere Stimme“ zu hören, sowohl bei anstehenden Entscheidungen, als auch auf Signale des eigenen Körpers, wenn es sich um beginnende Krankheiten, Zeichen von Überlastung oder einfach und das „sich nicht Wohlfühlen“ in bestimmten Lebensumständen handelt. Die Wirkung des Pseudodiamant gilt auch als mentaler Mut und Kraftspender. Auch schon bei einer Behandlung mit kurzzeitiger Anwendung ist die Wirkung des Pseudodiamant zu spüren. MeditationIn der Meditation ist der Pseudodiamant immer öfter zu finden. Wobei dabei die kräftigende Wirkung des Pseudodiamant genutzt wird und ihm auch eine harmonisierende Wirkung zugesprochen wird. Es wird verschiedentlich davon berichtet, dass bei der Meditation mit Pseudodiamant schneller zur nötigen inneren Harmonie gefunden wird, wenn nicht nur durch Betrachtung meditiert wird, sondern wenn während der Meditation auch Pseudodiamant in einer Hand oder in beiden Händen gehalten wird. Versierte Anwender der Steinkunde berichten aber auch davon, dass die Kraft des Pseudodiamants ab und an bei der Meditation auch als zu intensiv empfunden werden kann. Bei der Meditation mit Pseudodiamant kommt es also auf ein Herantasten an, um das individuell gewünschte Ergebnis der Meditation wirklich zu erzielen. Verschiedentlich wird davon berichtet, dass auch eine Kombination von Rosenquarz mit Pseudodiamant oder Amethyst mit Pseudodiamant für die Anwendung zur Meditation als positiv empfunden wird. SteinkreisIn Steinkreisen hat der Pseudodiamant schon immer seinen festen Platz. Pseudodiamant Mineralien haben eine traditionelle Position für die Anwendung im Steinkreis und werden zum Teil auch mit anderen Mineralien zusammen verwendet, zum Beispiel mit Rosenquarz oder Amethyst. Die Kombination von Pseudodiamant und Rosenquarz oder Amethyst bei der Anwendung im Steinkreis ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn der Pseudodiamant alleine als zu intensiv empfunden wird, bzw. umgekehrt, die Wirkung von Rosenquarz oder Amethyst im Steinkreis verstärkt werden soll. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt Pseudodiamant als Stein dessen Wirkung die Selbstheilungskräfte aktiviert, was bei jeglicher Behandlung von Krankheiten als positiv erachtet wird. Der Übergang zwischen seelisch-/geistiger und körperlicher Wirkung ist beim Pseudodiamant in der Anwendung fließend. Die Wirkung des Pseudodiamant wird auch gerne zur punktuellen Schmerzlinderung unterstützend eingesetzt (Pseudodiamantspitzen), bzw. gilt allgemein als schmerzlindernd. Es existieren viele verschiedene Philosophien was die grundsätzliche Anwendung von Pseudodiamant und die Anwendung von Pseudodiamant bei konkreten Krankheitsbildern anbelangt. Was sich immer wieder zeigt, ist der positive Einfluss, den die Wirkung von Pseudodiamant auf Begleiterscheinungen bei der Behandlung von schweren Krankheiten haben soll. Begleiterscheinungen, die entweder durch die Krankheit selbst ausgelöst werden (zum Beispiel Kraftlosigkeit) und einer Behandlung bedürfen, sollen durch die kräftigende Wirkung von Pseudodiamant besser bekämpft werden können. Aber auch gegen Begleiterscheinungen, welche durch unumgängliche medizinische Maßnahmen entstehen, die zwar die konkrete Krankheit bekämpfen aber dem Körper in anderen Bereichen einiges Abverlangen (zum Beispiel Magen-/Darmbereich, Kreislauf, Begleiterscheinungen der Chemotherapie usw.) wird die Wirkung des Pseudodiamant als positive Unterstützung geschätzt. Grundsätzlich gilt die Wirkung des Pseudodiamant als Kraftspender bei jeglicher Anwendung, als Unterstützung verschiedenster Behandlungen. Bei der Anwendung von Pseudodiamant zur körperlichen Unterstützung ist Hautkontakt erforderlich, um eine optimale Wirkung zu erreichen, was sich auch im Bereich der seelisch-/geistigen Ebene gut bewährt hat. Hin und wieder wird die Wirkung des Pseudodiamant sogar als zu intensiv, zu kraftvoll empfunden. Verschiedentlich Erfolgt die Anwendung von Pseudodiamant auch zusammen mit anderen Steinen, um deren Wirkung zu intensivieren. Die Wirkung von Pseudodiamant Mineralien in Räumen aufgestellt gilt als Quelle positiver Energie. Auch die Anwendung durch Einlegen von Pseudodiamanten über Nacht in Wasser, um dann die positive Wirkung durch das Trinken dieses Wassers zu erzielen, ist gängige Praxis. Die Wirkung von Handschmeichlern aus Pseudodiamant, welche bei sich getragen werden und im richtigen Moment durch in die Hand nehmen zur Anwendung kommt, zum Beispiel um "sich daran festzuhalten" oder um einen Kraftschub zu bekommen, erweist sich immer wieder als Erfolg versprechend und praktisch. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierPseudodiamant eignet sich sehr gut zum ansetzen in Wasser. Edelsteinwasser, Essenz aus Pseudodiamant besitzt eine anregende, belebende und kraftgebende Wirkung und ist ideal mit anderen Anwendungen in der Steinkunde zu kombinieren. Pseudodiamant kann auch in andere Edelsteinwasser mit zugegeben werden, um die Wirkung der anderen Steine zu verstärken. Das hat sich besonders bei Alabasterwasser bewährt, das für sich alleine eine relativ schwache Wirkung besitzt. Pseudodiamantwasser wird am besten mit einigen Trommelsteinen (2 - 3 cm groß) in einem Liter Wasser, in einem Glaskrug über Nacht angesetzt. Theoretisch eignen sich auch Porzellankrüge zum herstellen von Pseudodiamantwasser, aber nachdem man nie absolut sicher sein kann, dass sich keine Farbanteile lösen (nicht alle Farben werden vor dem Brennen aufgebracht), ist man mit einem Glaskrug auf der sicheren Seite. Je kalkfreier das verwendete Wasser ist je, besser gelingt das Edelsteinwasser, Essenz, Elixier. Auf eines sollte man aber unbedingt achten: Der verwendete Pseudodiamant muss von bester Qualität und garantiert nicht gefärbt oder rekonstruiert sein. (Bei Pseudodiamant kommt hinzu: das Verfahren des rekonstruieren ist bei Pseudodiamant technisch nicht möglich. Sollte ein Pseudodiamant also als rekonstruierter Pseudodiamant bezeichnet sein, handelt es sich in jedem Fall um eine Imitation und nicht um Pseudodiamant, lesen Sie hierzu bitte Punkt 3.1, Fälschung) . Die Folgen können katastrophal sein. Leider muss man auch darauf hinweisen, dass immer wieder Pseudodiamanttrommelsteine im Handel auftauchen, die nach dem Trommeln nicht ausreichend gereinigt wurden. Auch dieses ist beim ansetzen von Edelsteinwasser sehr gefährlich, da beim Trommeln die mannigfaltigsten Zutaten verwendet werden, um z.B. die Arbeiten zu beschleunigen, oder dem Pseudodiamant eine "schönere" Oberfläche zu geben. Allgemein sollte man vor dem Kauf von Edelsteinen, zum ansetzen von Steinwasser sich über einige Händleraussagen Gedanken machen. Immerhin geht es hier um Ihre und nur um Ihre Gesundheit und nicht um den Umsatz eines Unternehmens. Bitte beachten SiePseudodiamant sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Pseudodiamant, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinem Pseudodiamant auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Pseudodiamant sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben. Edelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Vor Etablierung der synthetischen Quarze wurde Pseudodiamant auch in der Industrie in den Bereichen Optik und Elektronik eingesetzt. Die Ausdrucksvollen Pseudodiamantstufen erfreuen sich im Kreise der Mineraliensammler und –freunde nach wie vor größter Beliebtheit. Neben vielfältigem Schmuck werden aus Pseudodiamant auch immer noch sehr schöne Skulpturen gearbeitet (zum Beispiel Tierskulpturen wie Vögel und Delphine, usw.)
Pyramiden aus Pseudodiamant haben in esoterischen Kreisen einen hohen Stellenwert. Die in Japan existierenden sogenannten Götterkugeln sind bevorzugt aus Pseudodiamant gefertigt. Bemerkenswert ist auch, dass Pseudodiamant in verschiedenen Kreisen als so kraftvoll gilt, dass er seine Kraft auch an andere Steine, welche als Heilsteine verwendet werden, abgeben soll. Deshalb wird Pseudodiamant in der Steinkunde verschiedentlich zusätzlich mit anderen Steinen genutzt, um deren Wirkung zu verstärken.
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