|
Edelstein Portal Home
1. ChemieChemische Zusammensetzung: gekürzt C10H16O+(H2S) Härte, Mohshärte: 2 - 2,5 Dichte:
1,05 - 1,09
Transparenz: von durchsichtig
über durchscheinend bis undurchsichtig ist
alles gegeben Spaltbarkeit: nicht vorhanden Mineralebene: Keine (versteinertes Harz) Kristallsystem: amorph
Meerstein ist kein Stein, sondern versteinertes, fossiles Harz. Der Meerstein, welcher im wissenschaftlichen Sinn als Meerstein bezeichnet wird, entwickelte sich parallel zur Braunkohle und stammt in der Hauptsache aus dem Eozän, also aus der Zeit vor ca. 40 bis 50 Millionen Jahren. Dieser Meerstein entstand aus dem Harz von Nadelhölzern, in der Hauptsache von der Meersteinkiefer (lateinisch Pinus succinifera). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird aber auch fossiles Harz mit anderem Ursprung als Meerstein bezeichnet, welches entweder durchsichtig, durchscheinend oder undurchsichtig ist und meist von gelblicher Farbe. Deshalb kann Meerstein auch über 250 Millionen Jahre alt sein. Aus dem Baumharz entwickelte sich im Laufe der Zeit eine feste und doch sehr leichte Maße, aber keine Kristalle. Deshalb ist Meerstein kein Stein und gehört im eigentlichen Sinn nicht zu den Mineralien, zählt aber seit Jahrtausenden zu den Schmucksteinen und zu den ältesten bekannten Edelsteinen und Heilsteinen. Meerstein existiert in mehreren Farben mit unterschiedlichem Aussehen: Die Farbe des natürlichen Meerstein geht von weiß über gelblich und gelb, orange und selten auch rot, bis hin zu braun und schwarz, selten farblos, gemischtfarbig in den vorstehend genannten Farben, sowohl milchig und undurchsichtig, als auch durchsichtig. Allerdings hat nur der geringste Teil des natürlichen Meerstein ein klares Aussehen. In der Optik zeigt Meerstein ein Glänzen wie Wachs. Das Aussehen in der Optik und wie die Farbe zur Geltung kommt ist grundsätzlich abhängig von der Form, ob es sich zum Beispiel um Trommelsteine , natürlich belassene Stücke oder um facettiert gearbeitete Stücke handelt. Als Meerstein in grünlicher Farbe oder bläulichem Aussehen ist bisher nur versteinertes Harz aus der Dominikanischen Republik bekannt.
Es gibt einige Fundorte von Meerstein, mit unterschiedlich großen Vorkommen. Der größte Anteil des Abbau von Meerstein erfolgt im Baltikum, nach wie vor in der Hauptsache im dem Gebiet um Kaliningrad (ehemals Königsberg). In diesem Gebiet gibt es große Vorkommen von Meerstein die sogar einen Abbau im Tagebau ermöglichen. Dort existieren Meerstein Vorkommen auf einer großen Fläche in einer Schicht aus Sedimenten, die als "Blaue Erde" bezeichnet wird und eine Dicke von mehreren Metern hat. An den Fundorten in der Küstenregion reichen die Meerstein Vorkommen bis in ca. 10 Meter Tiefe. Die Meerstein Vorkommen an den Fundorten im Binnenland gehen bis in eine Tiefe von ca. 30 Meter. Der Abbau von Meerstein Vorkommen erfolgt heute außerdem in der Dominikanische Republik, Japan, Mexiko, Polen und dem Norden der Ukraine. Die Fundorte von Meerstein in der Dominikanischen Republik sind für die Meerstein Vorkommen mit sehr vielen fossilen Einschlüssen in Meerstein bekannt. Außerdem existieren dort Fundorte deren Meerstein Vorkommen immer wieder den Abbau von besonders klaren Meerstein Stücken ermöglichen. Außerdem befinden sich dort Fundorte mit Vorkommen, an denen Abbau des seltenen blauen Meerstein erfolgt. (Um Verwirrungen zu vermeiden: Der blaue Meerstein hat nichts mit dem blauen Larimar zu tun, der ebenfalls aus der Dominikanischen Republik stammt und dort oftmals in sehr ähnlicher Weise in wunderschönen Schmuckstücken verarbeitet wird.) Bereits in der Antike wurde an den Fundorten in Polen der Abbau von Meerstein Vorkommen betrieben. Polen zählt nach wie vor zu den wichtigen Ländern beim Abbau von Meerstein. Auch heute noch existieren in Polen Fundorte mit Meerstein Vorkommen, die den Abbau von Meerstein in vielen verschiedenen Farben und oftmals durchsichtigem Meerstein ermöglichen. Es gibt darüber hinaus Fundorte von Meerstein, an welchen der Abbau der Meerstein Vorkommen in der Vergangenheit erfolgte, aber aus verschiedenen Gründen wieder eingestellt wurde, zum Beispiel in Deutschland, in der Gegend der Braunkohlereviere, unter anderem bei Bitterfeld. Meerstein aus dieser Region ist seit ca. 1670 bekannt. Im Raum Bitterfeld wurde in den 70er Jahren ein Meerstein Vorkommen auf Grund von geologisch wissenschaftlichen Analysen wieder entdeckt, welches von der Größe des Vorkommen her zum Abbau von Meerstein geeignet war. Bis Anfang der 90er Jahre erfolgte an diesem Fundort der Abbau der Meerstein Vorkommen im Tagebau. Aus Gründen des Umweltschutzes und wirtschaftlichen Erwägungen wurde der Abbau dieses Meerstein Vorkommen 1993 wieder eingestellt. Weitere Meerstein Vorkommen befinden sich an Fundorten bei Helmstedt (Braunkohle Tagebau) und Fundorten südlich von Leipzig. Letztlich gilt auch für Meerstein: Entscheidend für den Abbau der Vorkommen an den verschiedenen Fundorten sind unter anderem Faktoren wie Qualität und Größe der Vorkommen, aber auch Lage der Fundorte und die Umweltbedingungen der Vorkommen.
Der Namen Meerstein und das Synonym Seestein sind veraltet und dürften ihre Namensherkunft und Namensbedeutung aus der Gewinnung von Meerstein in der Vergangenheit, vor der Industrialisierung haben. Meerstein wurde damals durch Aufsammeln an der Küste (sogenannte Bernsteinküste, hauptsächlich Baltikum) gewonnen oder durch das Tauchen und das Fischen nach Meerstein im Meer. Der heute gebräuchliche Namen für den Meerstein ist Bernstein.
Für Meerstein existieren mehrere andere Namen, Synonyme und Handelsnamen. Andere Namen und Bezeichnungen für den Meerstein sind: Amber, Ambrolith, Augstein, Electrum, Elektron, Genter, Karuba, Ligurer, Lynkurer, Börnsteen, Brennstein, Luchsstein, Succinit, Seestein, Agstein, Gentner, Glessit, Muntenit, Pechopal, Ligurius. Die meisten der vorstehend genannten anderen Namen, Synonyme und Handelsnamen sind veraltet. Bei einigen aber sind sowohl Namensherkunft als auch Namensbedeutung interessant und erwähnenswert: Der andere Namen Ambrolith: Der andere Namen Ambrolith ist veraltet. Ambrolith hat wahrscheinlich die gleiche Namensherkunft und Namensbedeutung wie das Synonym Amber. Das Synonym Amber: Amber ist ein Synonym für Meerstein, das noch immer in Gebrauch ist. Dabei ist aber zu bedenken, dass im deutschsprachigen Raum auch ab und an Kopal (eine Meersteinimitation, siehe Punkt 3, Fälschung) als Amber bezeichnet wird. Die englische Bezeichnung für Meerstein ist ebenfalls Amber. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Namensherkunft und die Namensbedeutung von Amber auf die alte Bezeichnung "gelbe Ambra" zurück geht. Das Synonym Electrum und der andere Namen Elektron: Das Synonym Electrum hat seine Namensherkunft aus dem Lateinischen und wurde im antiken Rom als Namen für Meerstein benutzt. Die Namensherkunft des Synonym Electrum wiederum liegt im Griechischen. Das Synonym Electrum ist der antike Handelsnamen für Meerstein im alten Rom, welches von den Römern als Fremdwort aus dem Griechischen benutzt wurde. Der andere Namen Elektron hat seine Namensherkunft ebenfalls im Griechischen. Die Namensbedeutung des antiken Handelsnamen Electrum und des ebenfalls veralteten Synonym Elektron ist sinngemäß "helles oder weißes Gold, strahlend, glänzend, hell". (Aus dem veralteten Synonym Elektron entstand letztlich unsere moderne Bezeichnung Elektrizität, denn Meerstein lädt sich durch Reibung elektrostatisch auf). Der andere Namen Börnsteen und das Synonym Brennstein: Der andere Namen Börnsteen und das Synonym Brennstein sind veraltet und haben ihre Namensherkunft im Niederdeutschen, als Ableitung der Namensbedeutung von börnen = brennen. Der aktuelle Namen und Handelsnamen Bernstein hat die gleiche Namensherkunft und Namensbedeutung. Das Synonym Luchsstein: Bei dem Synonym Luchsstein handelt es sich ebenfalls um ein veraltetes Synonym. Die Namensherkunft ist in der römischen Antike zu suchen, in Ableitung aus dem anderen Namen Lyncirium = Luchsstein. Die Namensbedeutung von Luchsstein ist darauf zurück zu führen, dass man der Meinung war, Meerstein sei aus in der Sonne vertrocknetem Harn des Luchs entstanden. Das Synonym Succinit: Das Synonym Succinit ist einer der wenigen aktuellen anderen Namen für Meerstein, welche noch genutzt werden. Eigentlich ist Succinit ein anderer Namen, welcher in der Hauptsache für Meerstein aus dem Baltikum benutzt wird. Die Namensherkunft und Namensbedeutung stehen in Zusammenhang mit der Zusammensetzung von Meerstein. In Meerstein ist ein Ester (chemischer, unlöslicher Stoff) enthalten, welcher als Succinin bezeichnet wird. An dieser Stelle ist der Hinweis angebracht, dass die Einschlüsse (Tiere, Pflanzen) in Meerstein als Inklusen bezeichnet werden. Hierzu lesen Sie bitte näheres unter dem Punkt 8. Weitere Verwendung. Die anderen Namen, Synonyme und Handelsnamen sind unterschiedlich im Gebrauch und zum Teil veraltet, aber nach wie vor existent und die Kenntnis darüber für die richtige Zuordnung zum Beispiel für die Steinkunde oder der Mineralien sehr wichtig.
Es kann davon ausgegangen werden, dass der größere Teil des im Handel angebotenen Meerstein kein echter Meerstein aus der Natur ist, sondern dass mehr Fälschungen und Imitationen von Meerstein im Umlauf sind, als natürlicher Meerstein. Echter Meerstein hat seinen Preis. Meerstein Fälschungen und Imitationen sind an der Tagesordnung. Es gibt sogar Fälschungen von Meerstein, die einen eigenen Namen tragen, welcher Echtheit suggerieren soll und den Betrug (am Kunden und am Meerstein) dadurch vervollständigt: Bei sogenanntem "Echt-Meerstein" (= Ambroid) handelt es sich um gepressten Meersteinstaub, im weitesten Sinne also um rekonstruierten Meerstein. Der Natur wird oftmals "ins Handwerk gepfuscht" in dem natürlicher Meerstein gekocht wird, damit er klar wird, das heißt, damit trübe Stellen verschwinden. Dieser Vorgang nennt sich "Klären". "Geklärter Meerstein" ist also demnach gekochter Meerstein. Eine andere Art der "Nacharbeit", bzw. Fälschung von Meerstein ist das sogenannte "Blitzen". Hierbei wird Meerstein erhitzt, wodurch Gasbläschen im Meerstein zerbersten und sich dadurch eine besondere Struktur im Meerstein bildet (man spricht zum Beispiel von Flitterchen). Imitationen von Meerstein aus reinem Kunstharz oder Verschmelzungen von Kunstharz und Meerstein (= Kopal) oder Glas sind zahlreich vorhanden. Glasimitationen sind auf Grund von Härte und Gewicht verhältnismäßig einfach zu erkennen. Aber ein Betrug durch oder mit Kunstharzen, also eine Fälschung oder Imitation mit oder durch Kunstharze, ist in der Regel nur durch Fachleute festzustellen. Verwechslungen von Meerstein sind durchaus möglich, je nach Farbe und Form (facettierter Schliff, Trommelsteine oder Mineralien bzw. roher Meerstein). Allerdings handelt es sich in der Regel beim Meerstein um rein optische Verwechslungen, da die Bestimmung von Meerstein auf Grund seiner geringen Dichte sehr leicht ist. Beim Betrachten kann es zu Verwechslungen von Meerstein mit Carneol oder Citrin kommen, mitunter sogar mit Calcit. Bei Meerstein, welcher nicht klar, sondern zum Beispiel milchig weiß, gelblichen oder bräunlich ist oder eine Mischung aus allen drei Farbtönen aufweist, kann es zu optischen Verwechslungen mit hellem Bilderjaspis (ohne die für diese Art Jaspis oft charakteristische Struktur) oder Mookait (ohne die für Mookait oft charakteristischen Rottöne) kommen. Meerstein lässt sich in der Geschichte und Historie der Menschen über Jahrtausende zurück verfolgen. In der Geschichte des antiken Griechenland hat Meerstein eine beachtliche Bedeutung: Unabhängig davon, dass die alten Griechen dem Meerstein magische Kräfte zuschrieben, hat der heutige Begriff Elektrizität seinen Ursprung aus dem Griechischen, aus dem damals für Meerstein verwendeten Namen Elektron: Reibt man Meerstein zum Beispiel mit einem Tuch, so bildet sich eine stark negative Ladung. Deshalb bezeichneten die alten Griechen Meerstein auch als Elektron, was letztlich den Begriff Elektrizität prägte. Die Empfindlichkeit gegen diverse chemische Stoffe versuchten die alten Griechen ebenfalls zu nutzen: Sie fertigten Trinkgefäße aus Meerstein, in der Hoffnung, das Gefäß verfärbe sich, wenn vergifteter Inhalt vorhanden sei. In Ägypten stieß man auf Fundstücke mit Meerstein, welche mehr als 6.000 Jahre alt sind. Bei den Wikingern galt Meerstein als Schutzstein gegen Böses im Allgemeinen. Was den Meerstein der Dominkanischen Republik anbelangt, so lässt sich dieser bis in die Aufzeichnungen des Seefahrers Christoph Columbus zurück verfolgen. Domäne des Abbau von Meersteins der jüngeren Geschichte waren bis ca. 1945 die Meersteinwerke in Ostpreußen/Königsberg. Der Meerstein wurde vielerorts im Tagebau abgebaut. Neben dem traditionellen und historischen Aufsammeln des Meerstein an verschiedenen Küsten (es heißt, nach schweren Stürmen an einem Tag 20 Tonnen und mehr), sind die Methoden zur Gewinnung von Meerstein im Laufe der Geschichte bemerkenswert: Nach Meerstein wurde mit großen Netzen gefischt, in dem der Fischer sich an der Küste in das Wasser stellte und das Netz in die herein brandenden Wellen warf. Meersteinstücke verfingen sich zum Beispiel zwischen dem Seetang, der ins Netz gespült wurde und konnten nach dem Fangvorgang an Land aussortiert werden. (Meersteinfischen wird nach wie vor in einigen Regionen praktiziert, unter anderem auch in Deutschland). Eine weitere Methode aus der Historie ist das Meersteinstechen: Als Baumaterial wurden von Ruderbooten aus große Steine vom Meeresgrund geborgen. Diese Steine lockerte und löste man mit langen Stangen. Danach suchte man den Meeresboden nach Meerstein ab, in dem man an lange Stangen befestigte Käscher im Wasser schwang, wodurch Meerstein an die Wasseroberfläche trieb und mit Netzen geborgen werden konnte. Bereits zu Beginn des 18.Jahrhundert übte man sich im Meersteintauchen. Diese Art der Meersteingewinnung war aber erst ab ca. Mitte des 19. Jahrhundert wirklich erfolgreich, da erst dann Taucheranzüge als technisches Hilfsmittel zur Verfügung standen. Bis ca. Mitte des 19. Jahrhunderts waren an der Nordseeküste sogenannte Meersteinreiter tätig, die vom Pferd aus, mit einer Stange an welcher ein Netz befestigt war, im Flachwasser nach Meerstein fischten. Legendär ist das Bernsteinzimmer, welches im zweiten Weltkrieg verschwand. Nachdem Fotografien dieses Kunstwerkes auftauchten, entstand im Katharinenpalast bei Puschkin in bewundernswerter Art und Weise durch die Hände russischer Spezialisten vom Ende der 70er Jahre bis zum Jahr 2003 eine Nachbildung dieses wohl bekanntesten Kunstwerkes aus Bernstein. Diese Nachbildung ist für die Öffentlichkeit zugänglich und für Kunstkenner, Kunstliebhaber und Liebhaber von Bernstein eine beieindruckende Sehenswürdigkeit. In der Astrologie spielt der Meerstein eine gewichtige Rolle. Meerstein und Astrologie sind seit Jahrtausende eng miteinander verbunden. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenMeerstein wird den Sternzeichen Zwilling (21.05. – 21.06.), Löwe (23.07. – 23.08.) und Jungfrau (24.08. –23.09.) zugeordnet. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinMeerstein wird als Planetenstein dem Planeten Merkur zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinMeerstein wird keinem Monat als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Die Wirkung des Meerstein gilt als Unterstützung für positives Denken. Außerdem soll die Wirkung des Meerstein helfen, dass sich tägliche Belastungen nicht „auf die Seele“ schlagen. Bei der Anwendung im mentalen Bereich ist Sichtkontakt zum Meerstein genauso wichtig wie Körperkontakt. Nur in der Kombination bei einer Behandlung kann der Meerstein seine ganze Unterstützung geben. MeditationSehr vereinzelt wird der Meerstein für die Meditation verwendet. Ein direkter Meditationsstein ist der Meerstein aber nicht. Die Wirkung des Meerstein ist bevorzugt für andere Anwendungen zu erachten. Sollte man sich aber für Meerstein als seinen ständigen Begleiter aus der Steinkunde entschieden haben, zum Beispiel als Trommelstein, den man bei sich trägt, ist davon auszugehen, dass er keine Behinderung bei einer Meditation darstellt, wenn er auch bei dieser bei sich getragen wird. SteinkreisIn Steinkreisen findet man den Meerstein praktisch nie. Meerstein ist in seiner Art und Wirkung für andere Anwendungen als sinnvoller zu erachten. In Steinkreisen ist der Meerstein so gut wie unbekannt. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt die Wirkung des Meerstein als Unterstützung bei Allergien, wie zum Beispiel Heuschnupfen. Eine Behandlung mit Meerstein ist bei Heuschnupfen auch als vorbeugende Anwendung als Unterstützung zu werten. Das heißt, die Anwendung des Meerstein sollte noch vor Beginn der klassischen Heuschnupfenzeit beginnen, damit die Wirkung des Meerstein voll zur Geltung kommen kann. Die Wirkung des Meerstein ist traditionell als Hilfe zur Erleichterung des Zahnens bei Kleinkindern bekannt. Verschiedentlich gilt die Anwendung von Meerstein als Behandlung beim Zahnen als echter Geheimtipp in Elternkreisen. Die Wirkung des Meerstein soll darüber hinaus allgemeine entzündungshemmende Eigenschaften haben. Eine Anwendung mit Meerstein sei sowohl bei äußerlichen Entzündungen (z.B. Wunden), als auch zur Behandlung bei innerlichen Entzündungen (z. B. Gelenke, Unterleib) als positive Unterstützung zu werten. Die Abheilung von bestimmten Hauterkrankungen, wie z.B. Akne soll ebenfalls durch die Wirkung des Meerstein unterstützt werden. Die Anwendung von Meerstein kann auch erfolgen, um die Entgiftung des Körpers zu unterstützen. Verschiedentlich wird berichtet, die Wirkung von Meerstein zeige sich auch positiv hinsichtlich der Unterstützung des Hormonhaushalt (ausgleichende Wirkung). Bei der Anwendung soll Meerstein auf der Haut getragen werden, damit er seine volle Wirkung entfaltet (Beispiel: Meerstein Kinderkette für das Zahnen; wichtig: einzeln geknotete Elemente und kindersichere Verschlüsse. Bewährt haben sich Drehverschlüsse, möglichst aus Plastik und nicht aus Metall, um eine Verletzungsgefahr durch den Metallverschluss auszuschließen und auch einer eventuell allergischen Reaktion auf Metalle vorzubauen). Bei der Anwendung von Meerstein zur unterstützenden Behandlung gegen Heuschnupfen hat sich verschiedentlich eine gute Wirkung des Meerstein durch das vorbeugende Tragen vor Beginn der individuellen Haupt-Heuschnupfenzeit bewährt (Tip: Vermerk im Kalender machen). Man sollte Meerstein bei einer Behandlung grundsätzlich über längere Zeit zur Anwendung tragen, um eine optimale Wirkung des Meerstein zu erzielen. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierMeersteinwasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Meerstein ist deshalb nicht zu empfehlen da die Wirkung auf Grund der sehr unterschiedlichen Zusammensetzung und der unterschiedlichen Zusammensetzungsverhältnisse im Meerstein nicht berechenbar ist. Bitte beachten SieMeerstein sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Meerstein, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung des Meerstein hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Meerstein auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Meerstein sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben. Edelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar. 7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Besonderen Stellenwert hat Meerstein in der muslimischen Glaubenswelt. Er wird dort auf Wallfahrten mitgeführt, um das Grab Mohameds zu ehren. "Der Stoff aus dem die Träume sind" kann auch Meerstein sein. Wer kennt sie nicht, die Dinosaurier der Filmgeschichte, die ihren Ursprung aus der einen, bestimmten kleinen Mücke hatten, deren Schicksal durch einen Tropfen Baumharz besiegelt wurde? Diese eine Mücke, die sich kurz vor ihrem Dahinscheiden noch an dem Blut eines längst ausgestorbenen Dino gestärkt hatte? Wie gesagt: Filmgeschichte. Nichts desto trotz gibt es interessante Einschlüsse in Meerstein, die der realen Wissenschaft immer wieder als aussagefähige Forschungsobjekte dienen: Einschlüsse in Meerstein werden als Inklusen bezeichnet. Besonders im Bereich der Paläontologie (die Lehre von den Lebewesen vergangener Erdperioden), der Paläobotanik (Botanik der ausgestorbenen Pflanzen) und weiterer Paläo-Wissenschaften (paläo- = Alt... Ur...) sind Inklusen von Interesse. Die meisten Inklusen sind entweder Teile von Pflanzen (= Phytoinklusen) oder kleinen Tieren (= Zooinklusen). Auch wenn die komplett erhaltene Mücke aus der Filmgeschichte die Ausnahme darstellt, sind die realen Inklusen in Meerstein schon allein deshalb interessant, wenn man bedenkt, dass sie zum Teil seit Millionen von Jahren im Meerstein erhalten geblieben sind.
Meerstein, das versteinerte Harz von Bäumen, ist leicht entflammbar. Das heißt, er kann mit einem einfachen Streichholz entzündet werden, so dass im Umgang mit Meersteinschmuck entsprechende Sorgfaltspflicht erforderlich ist. (Nicht mit der langen Meersteinkette in eine Kerzenflamme geraten, zum Beispiel!). Auf Grund der leichten Entflammbarkeit von Meerstein ist es auch erforderlich, Meersteinschmuck beim Trocknen der Haare besser abzunehmen. Kontakt von Meerstein mit einem heißen Fön oder einer Trockenhaube, egal ob zu Hause oder bei einem Frisörbesuch, ist bitte zu vermeiden. Meerstein ist leicht, so dass Ohrschmuck aus Meerstein beliebt ist, aber das Herausnehmen vergessen werden kann, zum Beispiel beim Waschen der Haare. Da Meerstein aber auf diverse chemische Stoffe empfindlich reagiert, sollte Ohrschmuck aus Meerstein bitte auch nicht mit Haarshampoon gereinigt werden. Meerstein reagiert zum Beispiel empfindlich auf Stoffe wie Benzin, Laugen, verschieden Öle, Azeton, Alkohol. Das heißt Meerstein sollte nicht mit Kosmetika wie zum Beispiel Parfüm, Creme, Seife, Haarspray, Haartönungen und -färbungen in Kontakt kommen. Der Kontakt mit derlei chemischen Stoffen kann Meerstein im Laufe der Zeit seinen Glanz nehmen, zu Flecken führen und sogar Zersetzungserscheinungen herbei führen. Selbst bei größter Sorgfalt im Umgang mit Meerstein, kann klarer Meerstein im Laufe der Jahre trüb werden, wobei nicht vorhersehbar ist, ob dies eintritt oder nicht. Sollte der Meerstein auf natürliche Weise seine Farbe verändern, beeinträchtigt das nicht seine Fähigkeiten als traditioneller Heilstein in der Steinkunde.
Helfen Sie uns und anderen EdelsteinfreundenEmpfehlen Sie uns in ihrem Lieblingsforum in ihrer Community, oder auf anderen Seiten im Internet. Einfach http://www.karrer-edelsteine.de schreiben (verlinken), damit uns noch mehr Edelsteinfreunde finden. Sie betreiben eine eigene Homepage? Dann setzen Sie doch einen Link zu Karrer Edelsteine und zeigen Sie ihren Besuchern den Weg zu uns. Vielen Dank für ihre Mühe. Ihr Karrer Edelsteine Team. Oder bestellen Sie über unser Shopportal. Viele starke Marken, vom Karrer Edelstein Team empfohlen, warten dort auf Sie.
Was möchten Sie jetzt tun?, oder
Deutsche Gemmologische Gesellschaft Österreichische Gemmologische Gesellschaft Mineralienmuseum |
|
|
Hat Ihnen die Seite gefallen, dann empfehlen sie uns doch per E-Mail weiter. Ein Klick genügt. * Das Karrer Edelsteinportal versteht sich als „Lexikon“, mit dem Ziel, möglichst alle Belange rund um den edlen Stein zusammen zu tragen. Dazu zählen knallharte Fakten, ebenso wie Mythen, Riten oder Legenden, sowie auch die Anwendung in der sogenannten Steinheilkunde. Wir weisen darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen und Anwendungen von Mineralien, Edelsteinen, umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar. Oft handelt es sich lediglich um Erfahrungswerte oder Überlieferungen, teils mit Jahrtausendealter Tradition. Das Karrer Edelsteinportal ist hierbei um neutrale Darstellung bemüht; das heißt ohne Bewertung, chronologisch und systematisch zusammen zu stellen. Der einzelne Leser entscheidet letztlich selbst, die Informationen für sich persönlich anzuwenden, bzw. dem Thema an sich einen persönlichen Stellenwert einzuräumen. Trotzdem bitten wir um Beachtung einer wichtigen Ausnahme: Sofern wir in bestimmten Anwendungen eine direkte Gefahr für die Gesundheit sehen, weisen wir darauf hin, kennzeichnen dieses aber als unsere persönliche Meinung. Wir erachten die Leser des Karrer Edelsteinportal als ausreichend mündig, um das für sie wichtige Wissen zu erkennen und Scharlatanerie auf diesem Gebiet entsprechend einzuordnen. Datenschutzerklärung: Verwendung von Facebook-Plugins Auf diesen Internetseiten werden Plugins des sozialen Netzwerkes facebook.com verwendet, das von der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA betrieben wird ("Facebook"). Wenn Sie mit einen solchen Plugin versehene Internetseiten unserer Internetpräsenz aufrufen, wird eine Verbindung zu den Facebook-Servern hergestellt und dabei das Plugin durch Mitteilung an Ihren Browser auf der Internetseite dargestellt. Hierdurch wird an den Facebook-Server übermittelt, welche unserer Internetseiten Sie besucht haben. Sind Sie dabei als Mitglied bei Facebook eingeloggt, ordnet Facebook diese Information Ihrem persönlichen Facebook-Benutzerkonto zu. Bei der Nutzung der Plugin-Funktionen (z.B. Anklicken des „Gefällt mir"-Buttons, Abgabe eines Kommentars) werden auch diese Informationen Ihrem Facebook-Konto zugeordnet, was Sie nur durch Ausloggen vor Nutzung des Plugins verhindern können. Nähere Informationen zur Erhebung und Nutzung der Daten durch Facebook, über Ihre diesbezüglichen Rechte und Möglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre finden Sie in den Datenschutzhinweisen von Facebook. Karrer Edelsteine ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon Europe S.à.r.l. und Partner des Werbeprogramms, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden können. Senden Sie Fragen oder Kommentaren zu dieser
Website an E-Mail
|