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1. GemmologieChemische Zusammensetzung: Ca Mn4 [Si5O15] Härte, Mohshärte: 5,5 - 6,5 Dichte: 3,4
- 3,73 Transparenz: durchsichtig bis durchscheinend Spaltbarkeit: vollkommen Mineralebene: Silikat Kristallsystem: Triklin
Der Hermannit ist entweder von primärer
Bildung hydrothermaler
Prozesse oder tertiär. Der meiste Hermannit entsteht tertiär. Die Farbe des Hermannit ist Altrosa, zum Teil mit dunklen bzw. schwarzen Stellen durchsetzt, die an Reisigbesen erinnern, Rosa bis sehr dunkles Rot, selten farblos bis hin zu Braun, gelegentlich mit gelben Linien durchsetzt, oft von schwarzen Krusten oder schwarzen Adern durchzogen. In der Optik zeigt Hermannit einen Glanz, der an das Aussehen von Glas erinnert. Grundsätzlich gilt auch für den Hermannit: Das Aussehen in der Optik und wie die Farbe zur Geltung kommt ist grundsätzlich abhängig von der Form, ob es sich zum Beispiel um Trommelsteine oder Mineralien handelt. Bei facettiert gearbeiteten Steinen spielt beim Aussehen und der Optik auch die Schliffart eine Rolle.
Es gibt einige Fundorte von Hermannit, mit unterschiedlich großen Vorkommen. Industrieller Abbau von Hermannit erfolgt hauptsächlich in: Russland, Schweiz, Tansania, USA, Australien, Madagaskar. Jedoch gibt es weitere Fundorte von Hermannit Vorkommen, zum Beispiel: title="Welche Edelsteine, Mineralien werden noch in Argentinien abgebaut. Länderporträt: Landessprache Fläche Sprache Einwohnerzahl Hauptstadt Zoll Geologie Gemmologie">Argentinien, Bolivien, Brasilien, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Namibia, Norwegen, Österreich, Schweden, Südafrika, Spanien, Tschechien und der Türkei. Obwohl Hermannit Vorkommen an verschiedenen Fundorten existieren, ist der Abbau der Vorkommen nicht an jedem Fundort sinnvoll bzw. von wirtschaftlicher Bedeutung. Entscheidend für den Abbau der Vorkommen an den verschiedenen Fundorten sind unter anderem Faktoren wie Qualität und Größe der Vorkommen, aber auch Lage der Fundorte und die Umweltbedingungen der Vorkommen.
Der Name Hermannit hat seinen Ursprung im Bergbau. Der heute gebräuchliche Name für den
Hermannit ist Rhodonit.
Für Hermannit existieren mehrere andere Namen, Synonyme und Handelsnamen: Hornmangan, Kapnikit, Manganamphibol, Manganolith, Pajsbergit, Rubinspat, Mangankiesel, Allagit, Heteroklin, Manganjaspis, Photicit, Rotbraunstein, Rotbraunsteinerz, Rotstein, Tomosit. Diese Namen, Synonyme und Handelsnamen sind unterschiedlich im Gebrauch und zum Teil veraltet, aber nach wie vor existent und die Kenntnis darüber für die richtige Zuordnung zum Beispiel für die Steinkunde oder der Mineralien sehr wichtig.
Betrug durch Hermannit Fälschungen sind
derzeit eher unüblich. Es muss aber leider damit
gerechnet werden dass Imitationen zum Beispiel durch Färben
oder Rekonstruieren auf den Markt kommen
werden, da der
Markt immer mehr Hermannit und vor allem immer billigeren Hermannit verlangt.
Daher ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bis auch Hermannit in
großem Stiel gefälscht wird. Ein derartiger Betrug durch so eine Fälschung
oder Imitation ist in der Regel nur durch
Fachleute festzustellen. Verwechslungen von Hermannit sind durchaus möglich, je nach Farbe und Form (facettierter Schliff, Trommelsteine oder Mineralien). Bei Hermannit kommt es zu unter anderem zur Verwechslung mit Rhodochrosit, Thulit, bestimmtem Granat, Turmalin oder Lepidolith, manchmal auch mit Mookait oder einem anderen rötlichen Jaspis. Eine exakte Bestimmung ist auch hier in der Regel nur durch Fachleute möglich. Der Name Rhodonit findet sich schriftlich dokumentiert bzw. beschrieben erstmals im Jahr 1819. Pate für den Namen Rhodonit ist der Bergwerksdirektor Christoph Friedrich Jasche, der den Namen Hermannit auf Grund der Farbe gewählt hat. Über Hermannit sind keine weiteren Überlieferungen aus der Geschichte und Historie bekannt. In der Astrologie spielt der Hermannit keine Rolle. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenEine Zuordnung als Partner der Sternzeichen ist für den Hermannit eher unüblich. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinHermannit wird keinem Planeten als Planetenstein zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinHermannit wird keinem Monat als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Die Wirkung des Hermannit soll unterstützend wirken bei depressivem oder ängstigendem Gefühlschaos. Eine Wirkung des Hermannit bei einer Anwendung im mentalen Bereich setzt aber Sichtkontakt mit dem Hermannit voraus. Alternativ zur Anwendung von Hermannit bei einer unterstützenden Behandlung auf mentaler Ebene hat sich auch bewährt, den Hermannit längere Zeit in der Herzgegend zu tragen, um eine optimale Wirkung des Hermannit zu erzielen. Es kommt hierbei sehr auf das persönliche Empfinden der Wirkung des Hermannit an, was die Dauer der Anwendung mit Hermannit im Rahmen einer unterstützenden Behandlung anbelangt. MeditationFür die Meditation ist Hermannit sehr gut geeignet. Gerade in jüngerer Zeit hat sich der Hermannit als ausgezeichneter Meditationsstein bewährt. Besonders gute Ergebnisse durch Hermannit erzielt man bei der Meditation, wenn der Hermannit sanft in mit den Händen "umgarnt" wird, wenn man während der Meditation mit dem Hermannit in der Hand sozusagen spielt. Gelegentlicher Sichtkontakt zum Hermannit erhöht die Wirkung des Hermannit bei der Meditation entscheidend. Besonders Anfängern hilft Hermannit bei der Anwendung in der Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Sollte man sich für Hermannit als seinen ständigen Begleiter aus der Steinkunde entschieden haben, zum Beispiel als Trommelstein, den man bei sich trägt, ist davon auszugehen, dass er keine Behinderung bei einer Meditation darstellt, wenn er auch bei dieser bei sich getragen wird, ohne konkret dafür eingesetzt zu werden. SteinkreisIn der Anwendung in einem Steinkreis zeichnet sich der Hermannit dadurch aus, dass sich Hermannit mit anderen Edelsteinen sehr gut "verträgt" und im Steinkreis kombiniert werden kann. Hermannit ist deshalb für die Anwendung im Steinkreis als sehr gut geeignet anzusehen. Wirkung und Anwendung zur körperlichen UnterstützungInsbesondere gilt Hermannit als Stein, dessen Wirkung positiv auf Herz und Kreislauf ist. Außerdem gilt die Wirkung von Hermannit bei der Anwendung im Rahmen einer unterstützenden Behandlung, allgemein als schmerzlindernd und positiv für die Atemwege. Heilungsprozesse sollen durch die Wirkung des Hermannit ebenfalls gefördert bzw. beschleunigt werden. Bei der Anwendung von Hermannit zur körperlichen Unterstützung ist Hautkontakt unbedingt nötig, um eine optimale Wirkung des Hermannit zu erzielen. Der Hermannit sollte bei der Anwendung auf die schmerzende Stelle mit ein wenig Druck aufgelegt werden. Bei intensiver Anwendung des Hermannit kann er matt werden. Diese Veränderung hat aber keinen Einfluss auf die körperliche Wirkung des Hermannit bei der Anwendung im Rahmen einer unterstützenden Behandlung. Hermannit sollte bei der Anwendung über längere Zeit in Hautkontakt getragen werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Eine Depotwirkung durch eine Anwendung von Hermannit entsteht aber nicht. Dies ist zu berücksichtigen, bei der Gestaltung einer unterstützenden Behandlung mit Hermannit. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierHermannit eignet sich sehr gut zum ansetzen in Wasser. Edelsteinwasser aus Hermannit besitzt eine schmerzlindernde Wirkung und ist ideal mit anderen Anwendungen und auch Steinen in der Steinkunde zu kombinieren. Hermannitwasser, Essenz wird am besten mit einigen Trommelsteinen (2 - 3 cm groß) in einem Liter Wasser, in einem Glaskrug über Nacht angesetzt. Theoretisch eignen sich auch Porzellankrüge zum herstellen von Hermannitwasser, aber nachdem man nie absolut sicher sein kann, dass sich keine Farbanteile lösen (nicht alle Farben werden vor dem Brennen aufgebracht), ist man mit einem Glaskrug auf der sicheren Seite. Je kalkfreier das verwendete Wasser ist je, besser gelingt das Edelsteinwasser, Essenz, Elixier. Auf eines sollte man aber unbedingt achten: Der verwendete Hermannit muss von bester Qualität und garantiert nicht gefärbt oder rekonstruiert sein. Die Folgen können katastrophal sein. Leider muss man auch darauf hinweisen, dass immer wieder Hermannitrommelsteine im Handel auftauchen, die nach dem Trommeln nicht ausreichend gereinigt wurden. Auch dieses ist beim ansetzen von Edelsteinwasser sehr gefährlich, da beim Trommeln die mannigfaltigsten Zutaten verwendet werden, um z.B. die Arbeiten zu beschleunigen, oder dem Hermannit eine "schönere" Oberfläche zu geben. Allgemein sollte man vor dem Kauf von Edelsteinen, zum ansetzen von Steinwasser sich über einige Händleraussagen Gedanken machen. Immerhin geht es hier um Ihre und nur um Ihre Gesundheit und nicht um den Umsatz eines Unternehmens. Bitte beachten SieHermannit sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Hermannit, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Hermannit sollte nach der Reinigung getrocknet werden (Wasserflecken). Ein trockenes Tuch ist dabei der optimale Helfer. Keinesfalls darf der Hermannit nach der Reinigung geföhnt werden. Auf grund der hohen Temperatur kann der Stein reißen. In seltenen Fällen sogar direkt platzen (Verletzungsgefahr). Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Hermannit auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Hermannit sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben.
Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Hermannit hat seine feste Position in der Steinkunde und gilt als wichtiger Heilstein. Als Schmuckstein ist er besonders in der Form des Cabochon beliebt. Durchsichtiger Hermannit wird auch facettiert geschliffen. In seltenen Fällen wird Hermannit zur Mangangewinnung verwendet.
Ganz selten existiert durchsichtiger Hermannit. Diese Kristalle sind sehr zerbrechlich und trotzdem begehrte Mineralien für Sammler. Hermannit ist stark spaltbar und empfindlich gegen Säuren. Schon einfacher Haushaltsessig kann sich schädigend auf Hermannit auswirken. In Salzsäure kann Hermannit gänzlich aufgelöst werden, ähnlich wie eine Brausetablette in Wasser. Ringe mit Hermannit sollten grundsätzlich vor der Hausarbeit abgelegt werden. Mit Kosmetika ist ebenfalls Vorsicht geboten. Öle, Farbe, enthaltene Fette können in Hermannit eindringen und dem Stein den Glanz nehmen. Hermannit der seinen Glanz verloren hat durch intensive Anwendung in Hautkontakt bei der Steinkunde als Heilstein, ist trotzdem wirksam (Hermannit reagiert mit dem Schweiß der Haut). Hermannit ist außerdem stark druck- und stoßempfindlich.
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