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1. ChemieChemische Zusammensetzung: Ca, Fe, Al (SiO4)3 Härte, Mohshärte: 6,5 - 7,5 Dichte: 3,4 -
4,6
Transparenz: von durchsichtig über durchscheinend bis undurchsichtig Spaltbarkeit: undeutlich Mineralebene: Silikat Kristallsystem: Kubisch
Der Granat ist von tertiärer Entstehung. Die Farbe des Granat ist klassisch rot, in der Regel dunkel, im Unterton braun, violettstichig oder weinrot. Die echte Farbe des Granat ist aber nur unter neutralem Licht wirklich zu erkennen. Unter dem Licht von Neoröhren, oder Energiesparlampen zeigt sich der Granat oft in einer völlig anderen Farbe.
Granat existiert in vielen Variationen, daher gibt es sehr viele Abbauländer. Hier nur einige der bedeutensten: Australien, Brasilien, Österreich, Italien, USA, Indien, Thailand, Sri Lanka, Russland
Der Name Granat wurde aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet übersetzt soviel wie Korn oder körnig.
Man beachte: Oft existiert für einen Edelstein ein Mischnamen der einen hochwertigeren Stein, im Namen, integriert. Oder er wird sogar so genannt um den Stein hochwertiger wirken zu lassen. z.B. Australischer Rubin hat nichts mit Rubin zu tun. Es ist trotzdem "nur" ein Granat. Deshalb Achtung! Die Edelsteinnamen sind zum Teil sehr Verwirrend. Alte Namen für den Granat sind: Montanarubin und Karfunkelstein (mittelalterlich).
Es existieren Granat Synthesen, aber auch Granat Fälschungen aus Glas. Roter Granat, der facettiert geschliffen ist, kann mit Rubin verwechselt werden.
Die Bezeichnung Karfunkelstein wurde verschiedentlich in alten Schriften für Rubin aber auch für den Granat verwendet.
In der Astrologie spielt der Granat nur eine Nebenrolle. Granat und Astrologie sind trotzdem seit Jahrtausende eng miteinander verbunden und pflegen eine lange Tradition. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenEine Zuordnung als Partner der Sternzeichen ist für den Granat eher unüblich. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinGranat wird als Planetenstein dem Planeten Mars zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinGranat wird dem Monat Januar als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Der Granat soll denen, die im Januar geboren sind, Ruhe und Geborgenheit auf ihren Lebensweg mitgeben und die Kraft zur Besonnenheit in schwierigen Lebenslagen. Der Granat soll darüber hinaus den Wissensdurst und das Streben nach Besseren, denen im Januar geborenen, schon in die Wiege legen. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Granat gilt als Stein, der Mut, Zuversicht und Wissensdurst fördern soll, sowie die Fähigkeit, Gefühle zu empfinden und zu zeigen. Blickkontakt mit dem Granat während der Anwendung ist unbedingt notwendig um eine gute Wirkung zu ermöglichen. Dabei sollte versucht werden sich auf die Struktur des Granat zu konzentrieren. Im Granat zu "versinken" sollte dabei das Ziel sein. MeditationIn der Meditation ist der Granat praktisch nicht zu finden. Obwohl der Granat seit Jahrtausenden bekannt ist findet der Granat in der Meditation keine Verwendung. Der Grund hierfür dürfte sein, dass der Granat nur in relativ kleinen Stücken vorkommt und daher für die Meditation weniger geeignet ist. SteinkreisIn Steinkreisen ist der Granat manchmal zu finden. Eine wirkliche Erklärung gibt es hierfür nicht. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt Granat als gute Unterstützung zur Förderung der Durchblutung und zur Stabilisierung des Kreislaufes. Er soll sexuelles Verlangen neu erwecken und Hilfe gegen Potenzstörungen geben. Im Bedarfsfall den Granat auf die betroffenen Körperstellen auflegen. Massieren verstärkt die Wirkung des Granat nicht. Da der Granat sehr schnell eine Gewöhnung verursacht, ist es ratsam die Granat Anwendung nur wenige Minuten lang zu praktizieren. Wenn die Wirkung noch nicht ausreicht, sollte die Anwendung dann lieber mehrmals am Tag durchgeführet werden. Granat sollte nie zu lange am Stück getragen werden um einen Gewöhnungseffekt zu verhindern. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierGranatwasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Granat ist deshalb unüblich da die Wirkung auf Grund der sehr unterschiedlichen Inhaltsstoffe und Zusammensetzungsverhältnisse des Granat nicht ausreichend abschätzbar ist. Bitte beachten SieGranate sollen ab und zu gereinigt werden. Auf Granat , der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Granat sollte, um Wasserflecken zu vermeiden, nach der Reinigung getrocknet werden. Ein trockenes Tuch ist dabei der optimale Helfer. Keinesfalls darf der Granat nach der Reinigung geföhnt werden. Auf grund der hohen Temperatur kann der Granat reißen. In seltenen Fällen sogar direkt platzen (Verletzungsgefahr). Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Granat auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Granat sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben.
Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Granat gilt als klassischer Schmuckstein und traditioneller Stein für die Steinkunde
Die Bezeichnung Granat ist eigentlich ein Überbegriff, denn es existieren weit mehr als 10 verschiedene Varianten, deren Farbenvielfalt bei weitem nicht nur im roten und rötlichen Bereich zu suchen sind. Mit Ausnahme einer blauen Variante finden sich alle möglichen Farbtöne, beginnend bei klar bis hin zu schwarz.
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