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Chemische Zusammensetzung: SiO2 + Al, Fe, K, OH, Mg Dichte: 2,58
- 2,64 Transparenz: leicht durchsichtig Spaltbarkeit: nicht vorhanden Mineralebene: Quarze Kristallsystem: Trigonal
Der Blutjaspis ist von sekundärer Entstehung.
Die Farbe des Blutjaspis ist Grasgrün mit kräftig roten oder rotbraunen Punkten oder Flecken.
Abgebaut wird Blutjaspis hauptsächlich in: Indien
Der heute gebräuchliche Name für
den Blutjaspis ist Heliotrop.
Alle weiteren Daten finden Sie hier. Der Name Heliotrop wurde aus dem griechischen Begriff für Sonnenwende abgeleitet: helioutropai.
Als andere Namen für den Blutjaspis werden die Begriffe Xanthus oder Hildegardjaspis verwendet. Im Englischen wird Blutjaspis als Bloodstone bezeichnet. Nur noch selten wird der Blutjaspis noch Märtyrerstein genannt.
Der früher nur selten gefälschte Blutjaspis, wird gerade in jüngerer Zeit öfter gefälscht. Im Bereich der facettiert geschliffenen Edelsteine grassieren Imitationen aus Glas. Im Bereich von Trommelsteinen wird Aventurin als Ausgangsstein zum Fälschen von Blutjaspis verwendet.
Blutjaspis Verwechslungen mit Rubin Zoisit, grünem Jaspis und Jade sind möglich, letzteres aber nur, wenn wenig rote Stellen im Blutjaspis vorhanden sind.
Im Mittelalter sprach man dem Blutjaspis besondere Kräfte zu, da man glaubte, dass es sich bei den roten Stellen im Stein um das zu Stein gewordene Blut Jesus Christus handeln würde.
Verschiedentlich wird Blutjaspis dem Sternzeichen Widder (21.03. – 20.04.) zugeordnet.
Blutjaspis der in der Steinheilkunde verwendet wird, darf niemals gefärbt, bestrahlt oder rekonstruiert sein ! Hochwertigen Blutjaspis (Heliotrop), der ausgezeichnet für die Verwendung in der Steintherapie geeignet ist, finden Sie in unserem Shop.
Die Wirkung des Blutjaspis soll helfen Aggressionen zu mildern und Mut für Entscheidungen geben. Er gilt als allgemein beruhigend. Bei der Anwendung auf mentaler Ebene sollte man sich mit dem Blutjaspis und seiner Farbgebung beschäftigen. Das konzentrieren auf die roten Punkte ist neben der Berührung des Blutjaspis das wichtigste. Für eine länger anhaltende Wirkung ist es wichtig die Anwendung täglich über einen längeren Zeitraum (2 - 3 Monate) durchzuführen. Bewährt hat sich dabei den Blutjaspis in einer Hand leicht, ohne viel Druck, einige Minuten lang zu "kneten" und ihn dabei (in kurzen Pausen) immer wieder genau zu betrachten. Dabei sollte man versuchen sich, das immer wieder neu entstehende Bild der roten Punkte, einzuprägen. Dieses sollte man in 2 - 3 Minuten etwas fünf mal wiederholen. Dann sollte die Hand gewechselt werden und die Übung mit der anderen Hand wiederholt werden. Anwendung in der Meditation und im SteinkreisBei der Meditation findet der Blutjaspis, mit wenigen Ausnahme, keinen Einsatz. In Steinkreisen ist der Blutjaspis ebenfalls nicht zu finden. Insbesondere gilt Blutjaspis als Stein, dessen Wirkung die
Selbstheilungskräfte aktiviert, die Immunabwehr steigert und im Kampf gegen
Infektionskrankheiten und Entzündungen unterstützen soll.
Die beste Wirkung erzielt man mit dem Blutjaspis wenn man ihn rechtzeitig (sofort
nach erkennen der Probleme) auf die betroffenen Körperstellen auflegt. In
grenzen kann er auch zur Vorbeugung benutzt werden. Z.B. zur Verbessehrung der
Immunabwehr. Je frühzeitiger Blutjaspis bei Bedarf in Hautkontakt
getragen wird, umso besser. Blutjaspiswasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser,
Essenz, Elixier aus Blutjaspis ist deshalb unüblich da die Wirkung auf Grund der
sehr unterschiedlichen Zusammensetzungsverhältnisse des Blutjaspis nicht ausreichend abschätzbar ist. Blutjaspis sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Blutjaspis, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Blutjaspis auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Blutjaspis sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben. Aber Achtung: Ein mal im Monat, für wenige Minuten, ist ausreichend. Blutjaspis nimmt ihnen zu viel Sonne sonst übel, was er mit dem verlieren der roten Flecken bestraft. Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
Neben seinem Einsatz in der Steinkunde ist Blutjaspis ein traditioneller Schmuckstein, besonders als Cabochon gearbeitet ist Blutjaspis ein einmaliges Erlebnis.
Um die Leuchtkraft der roten Punkte zu erhalten, möge man dem Blutjaspis bitte keinen intensiven Sonnenbäder zumuten. Außerdem sollte man Ringe vor dem Hantieren mit Reinigungsmitteln aus diesem Grunde auch ablegen. Interessant ist, dass Blutjaspis im Englischen als Bloodstone = Blutstein bezeichnet wird. Im deutschsprachigen Raum wird im allgemeinen Hämatit als Blutstein bezeichnet. Man beachte dies bitte beim englischen Gespräch über Edelsteine, da ansonsten leicht Verwirrung zu Stande kommen kann.
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