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Chemische Zusammensetzung: (Na, Ca)8[SO4, S, Cl)2([AlSiO4)6] Dichte:
2,38´-2,9
Transparenz: keine Spaltbarkeit: gering Mineralebene: Aluminiumsilikat Kristallsystem: Kubisch
Die Entstehung des Blauspat ist von tertiärer Art. Der Blauspat bildet kleine, unförmige, kugelartige Gebilde im Muttergestein.
Die Farbe des Blauspat ist in der Regel ein dunkles Blau, Königsblau, meist mit glitzernden (Pyrit) und oder hellen (Marmor) Einschlüssen. Es existiert aber auch Blauspat in hellem, blassen Blau.
Abgebaut wird Blauspat hauptsächlich in: Afghanistan, Russland, Chile
Der heute gebräuchliche Name für
den Blauspat ist Lapis
Lazuli.
Alle weiteren Daten finden Sie hier. Der Name Lapis Lazuli wurde aus zwei verschiedenen Kulturkreisen heraus gebildet: Lateinisch „lapis“ = Stein, arabisch „azul“ = blau.
Weitere Namen sind: Lasurit, Blaustein, Klaphrotin, Ultramarin, Lasurstein.
Aufgrund der großen Beliebtheit wird Blauspat gerne und oft gefälscht. Echter Blauspat ist heute nur noch ein Bruchteil des auf den Mark verkauften "angeblichen" Blauspat. Echter Blauspat hat wirklich seinen Preis. Verschiedene Mineralien werden gefärbt, um als Blauspat dargestellt zu werden, ebenso werden synthetische Steine hergestellt und natürlich Fälschungen aus Glas angefertigt. In gefälschten Steinen werden zum Beispiel Kupferpartikel eingearbeitet, um die in der Natur vorkommenden Pyriteinschlüsse zu imitieren. Insbesondere in Frankreich haben Imitationen von sich Reden gemacht, die den natürlichen Steinen in verblüffender Weise qualitativ nahe gekommen sind.
Sodalith wird gerne mit Blauspat verwechselt. Aber auch Dumortierit hat sich schon für Blauspat halten lassen, zumindest auf den ersten Blick.
Blauspat, der königsblaue Stein der Pharaonen, aus dem die alten Ägypter sehr gerne den heiligen Skarabäus schnitten (welch schöner Name für einen Käfer – noch dazu einen Mistkäfer!). Der Ruf vor Unheil zu schützen, eilte dem Blauspat in der Geschichte in vielen Kulturkreisen voraus, bis zu Napoleons Zeiten und zum Teil sogar bis in die heutige Zeit. Die Verwendung als Siegelring ist beinahe jedermann bekannt und geht zurück bis in das tiefe Altertum.
Verschiedentlich wird der Blauspat dem Sternzeichen Schütze (23.11.-21.12.) zugeordnet.
Blauspat der in der Steinheilkunde
verwendet wird, darf niemals gefärbt, bestrahlt
oder rekonstruiert sein ! Hochwertigen Blauspat
(Lapis Lazuli),
der ausgezeichnet für die Verwendung in der Steintherapie
geeignet ist, finden Sie in unserem Shop.
Blauspat soll helfen, auszusprechen, was vielleicht als unangenehm erscheint oder Angst macht. Kurzum der Blauspat will uns helfen, Dinge in diplomatischer Weise und mit Mut auszusprechen, beim Namen zu nennen, auf den Punkt zu bringen, ohne verletzend werden zu müssen. Über diesen Weg soll der Blauspat dazu führen, persönlich offener zu werden, neues anzunehmen und trotzdem zu sich selbst zu stehen. Blickkontakt mit dem Blauspat während der Anwendung ist unbedingt notwendig um eine gute Wirkung zu erzielen. Dabei sollte versucht werden sich auf die Einschlüsse des Blauspat zu konzentrieren. Anwendung in der Meditation und im SteinkreisBei der Meditation bietet der Blauspat immer öfter seine Unterstützung an. In Steinkreisen ist der Blauspat eher weniger zu finden.
Was weniger an den guten Eigenschaften des Blauspat liegt, als mehr an dem
hohen Preis des Blauspat und gefälschter Blauspat hat in der Steinheilkunde
wirklich nichts zu suchen. Insbesondere gilt Blauspat als Stein, der gegen Bluthochdruck und die oftmals damit verbundenen „Achterbahnfahrten“ der Blutdruckwerte vorgeht. Im Halsbereich soll er gute Unterstützung im Kampf gegen diverse Erkrankungen bieten, wie z.B. Schilddrüsenprobleme, den sogenannten „Klos im Hals“, Erkältungsbeschwerden, Heiserkeit. Blauspat sollte nicht zu lange getragen werden (Gewöhnungseffekt). In der Regel gehört der Blauspat zu den schnell wirkenden Steinen. Manch einer hat bei dem auf der Haut getragenen Blauspat nach einiger Zeit schon festgestellt, dass der Glanz des Steines langsam nachlässt. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, ausgelöst durch den Schweiß auf der Haut. Nachdem die Bestandteile des Schweißes bei jedem Menschen in der Zusammensetzung (unterschiedliche Fett und Hautsäurewerte) aber unterschiedlich sind, reagiert auch nicht jeder Blauspat bei jedem Menschen gleich stark. Die Wirkung des Blauspat wird dadurch aber nicht gefährdet. Im Gegenteil. Leicht matter Blauspat überträgt sogar seine Mineralien noch besser als ein Blauspat der auf "Hochglanz" poliert wurde. Bei der Anwendung zu beachtenBlauspat sollte auf der Haut getragen werden. Bei Problemen im Halsbereich im Bereich des Halses. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierBlauspat Wasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Blauspat ist im Bezug auf die Wirkung nicht abschätzbar und deshalb gefährlich. Bitte beachten SieBlauspat sollen ab und zu gereinigt werden. Auf Blauspat, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Blauspat sollte, um Wasserflecken zu vermeiden, nach der Reinigung getrocknet werden. Ein trockenes Tuch ist dabei der optimale Helfer. Keinesfalls darf der Blauspat nach der Reinigung geföhnt werden. Auf grund der hohen Temperatur kann der Blauspat Schaden nehmen. In seltenen Fällen sogar direkt platzen (Verletzungsgefahr). Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Blauspat auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Blauspat sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben. Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
Neben der großen Beliebtheit als Schmuckstein seit Jahrtausenden werden nach wie vor wunderschöne Kunstgegenstände aus Blauspat gearbeitet. Verschiedentlich werden Kultgegenstände aus Blauspat gearbeitet, da die Farbe Blau dazu beitragen soll, mystisches zu bewirken, zu verstärken oder hervorzurufen.
Obwohl Blauspat zu den Edelsteinen zählt, die aufgrund der geringen Härte als stoßempfindlich einzustufen sind, ist er für besonders große Ringe für Herrn nach wir vor sehr gefragt. Das gelegentliche kurze Sonnenbad zum sogenannten wieder Aufladen ist in Ordnung, aber dauerhafte, starke Sonneneinstrahlung können schädlich wirken und mit der Zeit zum Verlust der schönen Farbe führen. Bestimmte Stoffe, mit denen wir im täglichen Hausgebrauch umgehen, sind ebenfalls zu meiden, wie zum Beispiel Parfüm und Rasierwasser, Haarspray, Haushaltsessig, Nagellackentferner. Gefärbte Blauspat werden in der Regel mit einer Schicht aus Hartwachs überzogen, als Schutz, ebenso aber besonders gute, von Natur aus wunderschöne Blauspat. Diese Wachsschicht wird durch die oben genannten Mittel angegriffen, so dass der Stein sozusagen Schutzlos den chemischen Angriffen ausgesetzt würde. Manch einer hat bei dem auf der Haut getragenen Blauspat nach bestimmter, unterschiedlich langer Zeit schon festgestellt, dass der Glanz des Steines langsam schwindet. Ein natürlicher Vorgang, ausgelöst durch den Schweiß und das Fett der Haut. Nachdem die Bestandteile des Schweißes bei jedem Menschen in der Zusammensetzung (unterschiedliche Fett und Hautsäurewerte) aber unterschiedlich sind, reagiert auch nicht jeder Blauspat bei jedem Menschen gleich stark.
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