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Kunzit
1. ChemieChemische Zusammensetzung: LiAl (Si2O6) Härte, Mohshärte: 6 - 7 Dichte: 3,16
- 3,20
Transparenz:
durchscheinend Spaltbarkeit: vollständig spaltbar Mineralebene: Silikat Kristallsystem: Monoklin
Der Kunzit wird hydrothermal gebildet. Die Farbe des Kunzit ist ein eher zartes Rosa, trotzdem in der Regel leuchtend, manchmal mit leichtem Violettstich. Die echte Farbe des Kunzit ist aber nur unter neutralem Licht wirklich zu erkennen. Unter dem Licht von Neoröhren, oder Energiesparlampen zeigt sich der Kunzit oft in einer völlig anderen Farbe.
Abgebaut wird Kunzit hauptsächlich in: USA, Afghanistan, Brasilien, Madagaskar
Der Name Kunzit, wurde in Ableitung des Gemologen G. F. Kunz vergeben, aufgrund seiner Beschreibung des Kunzit.
Andere Namen für Kunzit sind landläufig nicht mehr gebräuchlich. Vereinzelt findet man noch die Namen Lithionamethyst, Lithiumamethyst, Spodumenamethyst, Triphan.
Es existieren Kunzit Fälschungen aus Glas. Facettiert gearbeiteter Kunzit kann mit rosa Turmalin und mit hellem Amethyst verwechselt werden. Als Trommelstein sind ab und an Verwechslungen mit Fluorit, Rosenquarz oder Amethyst möglich. Ca. 1902 wurde Kunzit erstmals von dem Gemologen G. F. Kunz in USA, Kalifornien, beschrieben. Kunzit gehört zur Gruppe der Spodumen, die 1877 in Brasilien entdeckt wurden. Bis 1879 wurde Kunzit nicht als eigenständige Variante erkannt. Ebenso wenig wie die smaragdgrüne Variation, der Hiddenit, benannt nach seinem Entdecker, W. E. Hidden, 1879 in North Carolina. In der Astrologie spielt der Kunzit eine geringe Rolle. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenKunzit wird den Sternzeichen Fische (20.02. – 20.03.) und Waage (24.09. – 23.10.) zugeordnet. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinKunzit wird keinem Planeten als Planetenstein zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinKunzit wird keinem Monat als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Kunzit soll zur Aufhellung des Gemütes bei depressiven Verstimmungen dienen und soll helfen Angst, wie z.B. Prüfungsangst, besser in den Griff zu bekommen. Eine Gute Wirkung, auf mentaler Ebene, erzielt man, wenn man den Kunzit leicht in der Hand "knetet" und ihn zwischendurch intensiv betrachtet. Wobei man sich dabei hauptsächlich auf die Einschlüsse und die natürlichen Heilungsrisse des Kunzit konzentrieren sollte. Bei der Behandlung von Depressionen ist es wichtig die Kunzit Anwendung regelmäßig durchzuführen (täglich wäre ideal, ist aber in unserer hektischen Zeit nicht immer möglich). Besonders ist auch darauf zu achten, dass die Kunzit Anwendung (bei Depressionen) möglichst immer zur gleichen Tageszeit praktiziert wird. MeditationIn der Meditation ist der Kunzit nur selten zu finden. Wobei es eigentlich keinen echten Grund dafür gibt. Gerade der Kunzit könnte ein guter Helfer bei der Meditation, im Kampf gegen Depressionen, sein. SteinkreisIn Steinkreisen findet der Kunzit ebenso nur wenig Verwendung. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt Kunzit als guter Partner bei Muskel- und Sehnenproblemen. Er soll entspannend und entkrampfend wirken und deshalb bei nervlich ausgelösten Schmerzen hilfreich sein. Eine optimale Wirkung erreicht man, wenn mit dem Kunzit, unter wenig Druck, rhythmisch auf den schmerzenden Muskeln, oder Sehnen massiert wird. Vor zu viel Druck sei gewarnt. Der Kunzit sollte hier nicht als reiner Massagestein fungieren. Kunzit sollte über längere Zeit auf der Haut getragen werden, damit eine Langzeitwirkung gegeben ist. Eine Depotwirkung kann der Kunzit nur wenig aufbauen. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierKunzitwasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Kunzit findet in der Steinheilkunde so gut wie keine Verwendung. Bitte beachten SieKunzit sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Kunzit, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Kunzit sollte nach der Reinigung getrocknet werden. Ein trockenes Tuch ist dabei der optimale Helfer. Keinesfalls darf der Kunzit nach der Reinigung geföhnt werden. Auf grund der hohen Temperatur kann der Stein reißen. In seltenen Fällen sogar direkt platzen (Verletzungsgefahr). Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Kunzit auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Kunzit sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben. Aber wirklich nur gelegentlich und für kurze Zeit. Ein mal im Monat für wenige Minuten reichen dem Kunzit bereits. Bei längere Sonneneinstrahlung könnte der Kunzit verblassen und seine Farbe verlieren. Diese Veränderung ist nicht wieder rückgängig zu machen.
Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Kunzit ist auch ein wertvoller Schmuck- und Sammlerstein und zählt als Mineralie zu den begehrten Raritäten.
Aufgrund seiner extremen Spaltbarkeit ist Kunzit sehr schwer zu schleifen und zählt zu den empfindlichen Edelsteinen. Intensive Sonneneinstrahlung kann zum Ausbleichen führen. Für Ringe ist er eigentlich nicht gut geeignet. Falls Sie sich trotzdem stolzer Besitzer eines Ringes mit Kunzit nennen können, bitte das Schmuckstück vor dem Hantieren im Haushalt, insbesondere vor dem Umgang mit Reinigungsmitteln ablegen. Kunzit könnte sonst matt werden. Solarium oder Schwarzlicht können für Kunzit äußerst schädlich wirken und zum allmählichen Verlust der schönen Farbe beitragen. Versierte Mineraliensammler bewahren Kunzitmineralien zum Teil sogar in vollkommener Dunkelheit auf, da bei manchen Stücken sogar das normale Tageslicht bereits zu einem schleichenden Farbverlust beitragen kann.
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