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1. ChemieChemische Zusammensetzung: Cu3[(OH)/(CO3)2] Härte Mohshärte : 3,5 - 4 Dichte:
3,76 - 3,89
Transparenz: durchsichtig bis undurchsichtig Spaltbarkeit: vollkommen Mineralebene: Carbonate Kristallsystem: Monoklin
Der Lasurmalachit wird sekundär gebildet. Das Vorkommen von Lasurmalachit weist auf den Kupfergehalt des Gesteins hin. Lasurmalachit existiert in mehreren Farben von Blautönen mit unterschiedlichem Aussehen: hell bis tiefes, dunkles Blau (Azurblau), Nachtblau, das fast schwarz wirkt. In der Optik zeigt Lasurmalachit einen Glanz, der an das Aussehen von Glas erinnert. Grundsätzlich gilt auch für den Lasurmalachit: Das Aussehen in der Optik und wie die Farbe zur Geltung kommt ist grundsätzlich abhängig von der Form, ob es sich zum Beispiel um Trommelsteine oder Mineralien handelt. Bei facettiert gearbeiteten Steinen spielt beim Aussehen und der Optik auch die Schliffart eine Rolle.
Es gibt einige Fundorte von Lasurmalachit, mit unterschiedlich großen Vorkommen. Industriell lohnender Abbau von Lasurmalachit erfolgt hauptsächlich in: Marokko, USA, Namibia. Jedoch gibt es weitere Fundorte von Lasurmalachit Vorkommen, zum Beispiel: Afghanistan, Ägypten, Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Dominikanische Republik, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Madagaskar, Mexiko, Namibia, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Pakistan, Peru, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Südafrika, Tschechien, Türkei und Ukraine. Obwohl Lasurmalachit Vorkommen an verschiedenen Fundorten existieren, ist der Abbau der Vorkommen nicht an jedem Fundort sinnvoll bzw. von wirtschaftlicher Bedeutung. Entscheidend für den Abbau der Vorkommen an den verschiedenen Fundorten sind unter anderem Faktoren wie Qualität und Größe der Vorkommen, aber auch Lage der Fundorte und die Umweltbedingungen der Vorkommen.
Der Name Lasurmalachit ist heute nur noch sehr selten zu hören. Der heute gebräuchliche Name für den Lasurmalachit ist Azurit.
Für Lasurmalachit existieren mehrere andere Namen, Synonyme und Handelsnamen. Andere Namen für den Lasurmalachit sind: Armenit, Bergblau, Blauer Malachit, Chessy-Chessylite, Kopparlasur, Kupferblau, Kupferlapis, Lasur. In der Nähe von Lyon gefundene Steine werden nach dem Fundort Chessy auch Chessylite (englisch sprachlich) genannt. Viele dieser anderen Namen, Synonyme und Handelsnamen für Lasurmalachit stammen aus dem Bergbau. Diese Namen, Synonyme und Handelsnamen sind unterschiedlich im Gebrauch und zum Teil veraltet, aber nach wie vor existent und die Kenntnis darüber für die richtige Zuordnung zum Beispiel für die Steinkunde oder der Mineralien sehr wichtig.
Fälschungen von Lasurmalachit im eigentlichen Sinn oder Imitationen von Lasurmalachit sind nicht bekannt. Rekonstruktionen dagegen sind für den Lasurmalachit sehr verbreitet. Ein Betrug liegt dann vor, wenn der rekonstruierte Lasurmalachit nicht als solcher ausgewiesen ist. Ein derartiger Betrug durch so eine Fälschung oder Imitation ist in der Regel nur durch Fachleute festzustellen. Verwechslungen von Lasurmalachit sind durchaus möglich, je nach Farbe und Form (facettierter Schliff, Trommelsteine oder Mineralien). Bei Lasurmalachit kommt es zu unter anderem zur Verwechslung mit Apatit, Lapis Lazuli, Dumortierit oder Sodalith. Eine exakte Bestimmung ist auch hier in der Regel nur durch Fachleute möglich. In der Geschichte und Historie des Lasurmalachit ist zu erwähnen, dass bereits die Ägypter Lasurmalachit in der Form von Lasurmalachit Pulver zur Herstellung von blauer Farbe und Schminke benutzten. Lasurmalachit ist seit über 4.500 Jahre bekannt. Den endgültigen Namen Azurit erhielt er 1824 von dem Mineralogen Francois Beudant, einem Franzosen. In der Vorgeschichte des schönen Namen Azurit ist zu erwähnen, dass die Ableitung aus der persischen Bezeichnung Lazhward = blaue Farbe über eine Weiterführung in das Lateinische zu erklären ist: Lazurius. Es heißt, man habe das L am Anfang für einen arabischen Artikel gehalten, also L'azurius, was letztlich zu dem Namen Azurit geführt haben soll. Im Übrigen heißt es, dieses Wort Lazurius sei auch die Basis bei der Namensvergabe von Lapis Lazuli.
In der Astrologie spielt der Lasurmalachit eine geringe Rolle. Lasurmalachit und Astrologie sind nur in wenigen Bereichen, wie z. B. bei den Zuordnungen zu den Tierkreiszeichen, miteinander verbunden. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenDer Lasurmalachit wird den Sternzeichen Wassermann (21.01. – 19.02.) und Schütze (23.11. – 21.12.) zugeordnet. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinLasurmalachit wird als Planetenstein keinem Planeten zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinLasurmalachit wird keinem Monat als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Die Wirkung des Lasurmalachit bei einer Anwendung auf seelisch, geistiger, mentaler Ebene gilt im weitesten Sinne als wissensdurstig zu machen. Das heißt, die Wirkung des Lasurmalachit bei der Anwendung könnte uns helfen, manche Selbstverständlichkeit nicht nur als gegebenen Zustand hin zu nehmen, sondern auch begründet und begreifbar haben zu wollen. Mit der Wirkung des Lasurmalachit bei einer Anwendung im Rahmen einer unterstützenden Behandlung soll erleichtert werden, unseren Horizont zu erweitern, aufgeschlossen für Neues zu werden, eingefahrene Strukturen in Frage zu stellen, gegebenenfalls diese durch neue zu ersetzen. Bei der Anwendung von Lasurmalachit im Rahmen einer unterstützenden Behandlung sollte Sichtkontakt zum Lasurmalachit gegeben sein, um seine Wirkung optimal nutzen zu können. Als sehr positiv hat sich gezeigt, Lasurmalachit an einem Platz aufzustellen, an welchem der Lasurmalachit automatisch oft in unserem Blickfeld liegt. Für eine gezielte Anwendung mit Lasurmalachit ist anzuraten, bewusst Betrachtungen des Lasurmalachit zu nutzen, um die Wirkung des Lasurmalachit zu verinnerlichen. Es kommt sehr auf die individuellen Empfindungen des Einzelnen an, was Dauer und Anwendung von Lasurmalachit im Rahmen einer unterstützenden Behandlung mit Lasurmalachit anbelangt. MeditationFür die Meditation ist Lasurmalachit sehr gut geeignet, auf Grund seines Preisniveaus aber, nur selten zu finden. Eine Meditation mit Lasurmalachit ist in Form der entspannten Betrachtung empfehlenswert. Eine gewisse Regelmäßigkeit bei der Meditation mit Lasurmalachit, verbunden mit einer langsamen Steigerung der Dauer, hat sich verschiedentlich bewährt. Sollte man sich für Lasurmalachit als seinen ständigen Begleiter aus der Steinkunde entschieden haben, zum Beispiel als Trommelstein, den man bei sich trägt, ist davon auszugehen, dass er keine Behinderung bei einer Meditation darstellt, wenn er auch bei dieser bei sich getragen wird, ohne konkret dafür eingesetzt zu werden. SteinkreisFür den Steinkreis ist Lasurmalachit zwar geeignet, auf Grund seines Preisniveaus aber selten dort anzutreffen. Lasurmalachit ist deshalb für die Anwendung im Steinkreis als eher exotisch zu erachten. Die klassischen Anwendungen für Lasurmalachit bewegen sich in anderen Einsatzzwecken. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt bei der Anwendung zur körperlichen Unterstützung die Wirkung des Lasurmalachit als verschiedene Nervenstränge aktivierend, bis hin zur Stimulation der Gehirnströme (zum Beispiel beim Üben nach einem Schlaganfall, wenn der Betroffene dem Thema Steinkunde offen gegenüber steht). Außerdem soll die Wirkung von Lasurmalachit bei der Anwendung im Rahmen einer unterstützenden Behandlung positiv auf verschiedene Hormone wirken. Deshalb gilt die Wirkung des Lasurmalachit als eine leichte Unterstützung für kleinwüchsige Kinder bei der Anregung des Wachstums. Um eine körperliche Wirkung des Lasurmalachit bei der Behandlung zu erzielen, muss die Anwendung des Lasurmalachit mit Hautkontakt erfolgen. Bei der Anwendung zu beachtenBei einer Anwendung von Lasurmalachit ist zu beachten, dass Lasurmalachit in der Regel mit Hautkontakt anzuwenden ist. Es ist zu beachten, dass Lasurmalachit dadurch mit der Zeit etwas matt ist. Dies ist eine natürliche Reaktion im Rahmen einer Anwendung von Lasurmalachit im Hautkontakt, welche aber die Wirksamkeit des Lasurmalachit als Heilstein in der Steinkunde nicht beeinträchtigt. Lasurmalachit kann gut als Meditationsstein zur Anwendung kommen, um seelisch-/geistige Unterstützung zu erlangen. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierLasurmalachit hat nichts in Edelsteinwasser, Essenzen, oder Elixieren zu suchen. Der hohe Kupferanteil, der sich im Wasser lösen würde, wäre sehr gefährlich, wenn man das Wasser trinken. Also Achtung! Lasurmalachit hat nichts in Trinkwasser zu suchen. Lasurmalachit gehört auch N I C H T in die Hände von Kleinkindern, da die Gefahr besteht, dass kleine Kinder Lasurmalachit in den Mund stecken, weil er an ein "leuchtend bläuliches Bonbon" erinnert ! Anmerkung des Karrer Edelstein Teams: Lieber Edelsteinfreund, auch wir wissen, dass Lasurmalachit von manchen "Wunderheilern, Geschäftemachern, oder einfach Unwissenden oder Unkundigen, zum einlegen in Wasser empfohlen wird. Von dieser, leider immer noch weit verbreiteten Meinung wollen wir uns ausdrücklich distanzieren. Lasurmalachit gibt im Wasser sein Kupfer ab, und dabei ist es unserer Meinung nach, egal ob "viel" oder "wenig". Dabei ist es egal ob man "wenig" oder "viel" vergiftet wird. Vergiftung ist Vergiftung und schädlich für unsere Gesundheit. Wenn dann so mancher behauptet, die Mengen seien so gering da könne nichts passieren, ist unsere Meinung: Wenn der Lasurmalachit nur so kurz in Wasser eingelegt wird, dass wirklich nichts passieren kann, dann kann man sich diese Art der Anwendung auch gleich sparen. Auch wir wissen, dass Gifte, oder für den Körper schädliche Stoffe, oft in geringen Mengen eingesetzt werden um den Körper zu "ermuntern" sich dagegen zu Wappnen. (z.B. bei Impfungen oder gegen Allergien). Das hat auch absolut seine Berechtigung, nur beim Lasurmalachit schwankt der Anteil gefährlicher Stoffe so stark, dass niemand das richtige Verhältnis abschätzen kann und damit auch nicht die Konzentration im Edelsteinwasser. Wie wir aus zahlreichen Kundenkontakten wissen, stehen wir glücklicherweise mit unserer Meinung nicht alleine. Wenn auch Sie lieber Edelsteinfreund der Meinung sind, dass Kupfer nichts in Wasser zu suchen hat, das getrunken werden soll, dann helfen Sie ihren Freunden, Kollegen und Bekannten und empfehlen Sie unser Edelstein Portal weiter, dass endlich solches gefährliches Halbwissen richtig gestellt wird. Klicken Sie hier. Bitte beachten SieLasurmalachit sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Lasurmalachit, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Achtung: Nach der Reinigung muss der Lasurmalachit sehr sorgfältig getrocknet werden. Parfümierte Tücher sind dafür aber ungeeignet. Ebenso gefährlich ist die Unsitte seinen Lasurmalachit zu föhnen. Er kann zerspringen. Am einfachsten nimmt man ein trockenes Tuch, das nicht mit Weichspüler behandelt wurde und tupft den Lasurmalachit ab. Das ist die einfachste, beste und preiswerteste Möglichkeit, die Wirkung des Lasurmalachit lange zu erhalten. Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Lasurmalachit auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Lasurmalachit sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben. Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Früher wurde Lasurmalachit auch in Europa als Pigment zur Herstellung blauer Farbe verwendet. Ab ca. Anfang des 18. Jahrhunderts waren andere Stoffe hierfür entdeckt und erfunden, so dass Lasurmalachit seine Bedeutung zur Verwendung als Pigment für blaue Farbe in Europa somit verlor.( Im Altertum galt unter anderem Spanien als eines der Hauptlieferanten für Lasurmalachit.) Neben dem klassischen Trommelstein, Handschmeichler oder Anhänger, wird Lasurmalachit heute gerne als Donut gearbeitet. Auch für die Sammler von Mineralien ist Lasurmalachit ein begehrtes Objekt.
Häufiger als reiner Lasurmalachit ist Azurit-Malachit, einer Kombination aus Lasurmalachit und Malachit. Weil es sich um ein Kupfermineral handelt, ist es nur natürlich, dass Lasurmalachit sich hauptsächlich im Umfeld von Kupferminen finden lässt. Bei Schmuckstücken mit Lasurmalachit empfiehlt sich eine gewisse Vorsicht im Umgang. Um den Glanz von Lasurmalachit zu bewahren, sollte kein Kontakt mit Reinigungsmitteln oder Kosmetika erfolgen. Ringe mit Lasurmalachit sollten also vor der Hausarbeit und auch vor dem Händewaschen mit Seite abgenommen werden. Das Anschlagen von Lasurmalachit an harten Kanten sollte ebenfalls tunlichst vermieden werden, um ein Abplatzen bzw. Risse zu vermeiden.
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