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1. ChemieChemische Zusammensetzung: SiO2 + (OH, Fe, O) Härte, Mohshärte: 6,5 - 7 Dichte: 2,57
- 2,63
Transparenz: leicht durchsichtig Spaltbarkeit: nicht vorhanden Mineralebene: Quarze Kristallsystem: Trigonal
Der Karneol ist von hydrothermaler Bildung. Karneol existiert in mehreren Farben mit unterschiedlichem Aussehen. Die Farben des Karneol sind verschiedene orange Rottöne, braunrot, gelbbraun, gelblich, bräunlich. Das Aussehen von Karneol ist teilweise auch sehr schön gebändert. Die Bänderung von Karneol ist in ihrem Aussehen mit der Bänderung von Achat bzw. Chalcedon vergleichbar. In der Optik weist Karneol einen Glanz wie Wachs auf. Die echte Farbe des Karneol ist aber nur unter neutralem Licht wirklich zu erkennen. Unter dem Licht von Neoröhren, oder Energiesparlampen zeigt sich der Karneol oft in einer völlig anderen Farbe. Grundsätzlich gilt auch für Karneol: Das Aussehen in der Optik und wie die Farbe zur Geltung kommt ist grundsätzlich abhängig von der Form, ob es sich zum Beispiel um Trommelsteine oder Mineralien handelt. Bei facettiert gearbeiteten Steinen spielt beim Aussehen und der Optik auch die Schliffart eine Rolle.
Es gibt viele Fundorte von Karneol, mit unterschiedlich großen Vorkommen. Abbau von Karneol erfolgt hauptsächlich in: Indien, Brasilien, Uruguay, Botswana. Jedoch gibt es weitere Fundorte von Karneol Vorkommen, zum Beispiel: Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Russland, Tschechien und der Ukraine. Obwohl Karneol Vorkommen an verschiedenen Fundorten existieren, ist der Abbau der Vorkommen nicht an jedem Fundort sinnvoll bzw. von wirtschaftlicher Bedeutung. Entscheidend für den Abbau der Vorkommen an den verschiedenen Fundorten sind unter anderem Faktoren wie Qualität und Größe der Vorkommen, aber auch Lage der Fundorte und die Umweltbedingungen der Vorkommen.
Die Schreibweise Karneol ist heute immer seltener anzutreffen. Heute schreibt man beim Karneol besser Carneol. Die Namensbedeutung und Namensherkunft von Carneol ist nicht eindeutig. Über die Namensherkunft von Carneol gibt es mehrere verschiedene Informationen. Die Namensherkunft von Carneol hat ihren Ursprung wahrscheinlich im Lateinischen, entweder in Ableitung aus dem Wort cornum = Kornelkirsche. Die Namensherkunft von Carneol könnte ihren Ursprung aber ebenso in Ableitung aus dem lateinischen Wort carneus = fleischfarben haben. Die Namensbedeutung von Carneol wäre also sinngemäß "Kirschenstein" oder "Fleischfarbener Stein". Aus dem Mittelalter ist überliefert, Carneol sei damals als corneolus bezeichnet worden und später dann als cornelius. Die Namensherkunft und Namensbedeutung von Carneol könnte ihren Ursprung also auch in Ableitung dieser mittelalterlichen Bezeichnungen haben. (Interessant ist hier auch die Ähnlichkeit mit den nach wie vor benutzten Vornamen Cornelia und Cornelius). In den Schriften der Hildegard von Bingen findet sich ebenfalls die Bezeichnung cornelius bzw. ähnliche Bezeichnungen für den Carneol. Die Namensbedeutung und Namensherkunft von Carneol könnte
ihren Ursprung aber auch im Mittelenglischen haben, in Ableitung aus dem Wort
corneline. Dieses Wort corneline hat voraussichtlich seinen Ursprung ebenfalls
im lateinischen Wort cornum = Kornelkirsche oder im lateinischen Wort cornu =
Horn, beides in Zusammenhang mit den Farben, in welchen Carneol auftreten kann.
Die Namensbedeutung von Carneol wäre also auch hier sinngemäß
"Kirschenstein" oder "Hornfarbener Stein". Namensherkunft
und Namensbedeutung der heute verwendeten englischen Bezeichnungen für Carneol
= Cornelion oder Carnelion haben hier ihren Ursprung. (Wobei sich hier die
"Geister" scheiden. In der englischen Welt der Mineralien
gilt Cornelion als die richtige Bezeichnung für Carneol, im Handel und
allgemeinen Sprachgebrauch findet sich aber sehr oft die Bezeichnung
Carnelion).
Für Karneol existieren mehrere andere Namen, Synonyme und Handelsnamen: Blutachat, Coralin, Kornalin, Fleischachat, Sarder, Koralin. Mit Ausnahme des Synonym Sarder lassen die anderen Namen und Handelsnamen hinsichtlich ihrer Namensherkunft und Namensbedeutung alle aus einen Zusammenhang mit den verschiedenen Farben von Rottönen des Karneol schließen. Das heißt, dass diese anderen Namen, Synonyme und Handelsnamen auf ähnlicher Basis wie der Name Karneol entstanden sein könnten. Der andere Namen Sarder hat seinen Ursprung in der Antike und wird noch gelegentlich für braune Variationen des Karneol verwendet. Diese anderen Namen, Synonyme und Handelsnamen sind unterschiedlich im Gebrauch und zum Teil veraltet, aber nach wie vor existent und die Kenntnis darüber für die richtige Zuordnung zum Beispiel für die Steinkunde oder der Mineralien sehr wichtig.
Fälschungen von Karneol und Imitationen existieren mannigfach, wie zum Beispiel
gefärbte andere Mineralien (zum Beispiel
gefärbter Chalcedon und gefärbter Achat).
Karneol aus Synthesen, das Bestrahlen
oder das Rekonstruieren von Karneol sind
bisher nicht bekannt, aber trotzdem in Zukunft nicht auszuschließen. Da bei Karneol
das intensive Orangerot sehr beliebt ist, ist das Brennen
von Karneol sehr häufig. Gelber Karneol verändert seine Farbe durch das
Brennen in Richtung Orange bzw. Rot. Ein derartiger Betrug durch so eine Fälschung
oder Imitation ist in der Regel nur durch
Fachleute festzustellen. Verwechslungen von Karneol sind durchaus möglich. Karneol kann sowohl als Trommelstein, als auch als Mineralien und als facettierter Edelstein verwechselt werden, zum Beispiel mit verschiedenen braunen und roten Achaten, rotem Jaspis und Calciten. Eine Verwechslung von Karneol mit Feueropal ist nicht nur möglich, sondern wird mitunter sogar forciert, da es sich bei Feueropal um einen grundsätzlich wertvolleren Edelstein handelt. Eine exakte Bestimmung ist auch hier in der Regel nur durch Fachleute möglich. Aus der Geschichte und Historie von Karneol gibt es einiges zu berichten. Karneol ist ein Edelstein, der in vielen Kulturen seit Jahrtausenden bekannt und beliebt ist. So hat sich die Tradition, Karneol gerne in Ringe zu verarbeiten, bis heute erhalten. Karneol taucht in verschiedenen historischen Siegelringen auf, die in namhaften Museen zu bewundern sind. Aus dem 6. Jahrhundert vor Christus stammt zum Beispiel ein Siegelring der Phönizier, gearbeitet als Skarabäus, der sich im Britischen Museum befindet. Ungefähr aus der gleichen Zeit stammt der Siegelring in der Französischen Nationalbibliothek, welcher der Kunst der Etrusker entsprungen ist. Im grünen Gewölbe des Dresdner Schlosses ist der Siegelring von Martin Luther zu bewundern. Es ist ein Ring aus Gold mit einem Karneol, in welchen das Wappen Luthers - eine Rose - geschnitten ist. Dieser Ring wurde ca. 1530 gefertigt. Dass Karneol in unseren Breitengraden in der Historie als Edelstein überhaupt einen sehr hohen Stellenwert hatte, beweist auch die Tatsache, dass die umfangreichste sogenannte Juwelengarnitur des Sächsischen Kronschatz (August der Starke, 1670 - 1733) mit Karneol gearbeitet ist. Es handelt sich hierbei um über 120 Einzelteile, welche ebenfalls im grünen Gewölbe des Dresdner Schlosses ausgestellt sind. Übrigens ist das Brennen von Karneol, um seine Farbe zu intensivieren, bzw. das begehrte Orangerot zu erzeugen, eine Kunst, die bereits bei den Etruskern Anwendung fand. Diese Art, Karneol in der Farbe zu verändern, ist bis heute, nach wie vor, gängige Praxis. Verschiedene Kulturen verwendeten Karneol als Grabbeigabe, um dem Verstorbenen einen positiven Beistand mit auf den Weg zu geben. Zum Beispiel im alten Ägypten hatte Karneol seine Bedeutung bei den Ritualen der Bestattung, denn er galt als Stein des Lebens. Im Grab von Tutanchamun, zum Beispiel, fand man wirklich viel Karneol. Bereits in der Antike galt Karneol als Stein zum Blutstillen bei Verletzungen und als Stein, der erhitzte Gemüter wieder beruhigen sollte. In unseren Breitengraden findet sich der Karneol als Heilstein in der Steinheilkunde bereits in den Schriften der Hildegard von Bingen. Diesen Status, als beliebter Heilstein in der Steinkunde, hat der Karneol bis heute behalten.
In der Astrologie spielt der Karneol eine gewichtige Rolle. Karneol und Astrologie sind seit Jahrtausende eng miteinander verbunden. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenKarneol wird den Sternzeichen Krebs (22.06. – 22.07.), Jungfrau (24.08. – 23.09.) und Skorpion ( 24.10. – 22.11.) zugeordnet. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinKarneol wird als Planetenstein dem Planeten Mars zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinKarneol wird dem Monat September als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Der Karneol soll denen, die im September geboren sind, einen Verständnis für Andere und einen klaren Blick für Gerechtigkeit geben. Darüber hinaus soll der Karneol den September Geborenen eine allgemeine Zufriedenheit verleihen. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Die Wirkung des Karneol bei einer Anwendung auf seelisch, geistiger, mentaler Ebene, gemäß der Erfahrungen in der Steinheilkunde, soll helfen, dass in sich gekehrte Menschen wieder mehr den Wunsch nach Gesellschaft und Geselligkeit haben. Es heißt, eine Anwendung von Karneol im Rahmen einer unterstützenden Behandlung, führe dazu, wieder in der Lage zu sein, Gefühle zu zeigen, auszusprechen, und dazu zu stehen. Sogenannten „Schwarz-Sehern“, heißt es, die Wirkung von Karneol verhelfe zu etwas mehr Optimismus. In manchen Kulturkreisen gilt der Karneol als „Stein für leidenschaftliche Liebe“. Um die Wirkung von Karneol zur Unterstützung auf seelisch, geistiger, mentaler Ebene zu erfahren, hat sich die Anwendung von Karneol in Hautkontakt als positiv gezeigt. Das bloße bei sich Tragen von Karneol gilt in der Regel als nicht ausreichend, um eine Wirkung zu erfahren. Es kommt hierbei sehr auf die individuellen Umstände an, was die Dauer der Anwendung von Karneol im Rahmen einer begleitenden Behandlung anbelangt, wobei in der Regel die Anwendung von Karneol in Hautkontakt über einen längeren Zeitraum erforderlich ist, zum Beispiel durch Tragen über einen längeren Zeitraum. MeditationIn der Meditation ist Karneol immer noch selten zu finden. Wobei es keinen Grund dafür gibt. Gerade rötlicher Karneol mit schöner Bänderung könnte ein guter Helfer bei der Meditation sein, zum Beispiel als Trommelstein oder Mineralien zur Betrachtung bei der Meditation. Sollte man sich für Karneol als seinen ständigen Begleiter aus der Steinkunde entschieden haben, zum Beispiel als Trommelstein, den man bei sich trägt, ist davon auszugehen, dass er keine Behinderung bei einer Meditation darstellt, wenn er auch bei dieser bei sich getragen wird. SteinkreisIn Steinkreisen findet Karneol so gut wie keine Anwendung. Karneol könnte in seiner Art und Wirkung für den Steinkreis genutzt werden, wird aber trotzdem allgemein für andere Anwendungen als sinnvoller erachtet. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt die Wirkung von Karneol bei einer Anwendung zur körperlichen Unterstützung, positiv für das Blut, die Durchblutung und den Kreislauf. Die Wirkung von Karneol bei einer Anwendung im Rahmen einer begleitenden Behandlung gilt außerdem als günstig für verschiedene Stoffwechselprozesse und den Verdauungsapparat. Um bei einer derartigen Behandlung eine Wirkung von Karneol zu erzielen, ist aber unbedingt eine Anwendung von Karneol in Hautkontakt nötig. Eine nachhaltige Wirkung von Karneol bei einer begleitenden Behandlung zu körperlichen Unterstützung ist in der Regel nur durch Anwendung über einen längeren Zeitraum zu erreichen. Bei der Anwendung von Karneol ist zu beachten, dass in der Regel sowohl zur körperlichen Unterstützung, als auch zur Unterstützung auf seelisch, geistiger, mentaler Ebene eine Anwendung direkt auf der Haut erfolgen sollte und über einen längeren Zeitraum. Eine kurzzeitige Anwendung von Karneol gilt selten als erfolgversprechend, wobei es hinsichtlich Dauer und Art der Anwendung natürlich immer sehr auf die individuellen Belange des Einzelnen ankommt. Die Wirkung von Karneol kann zum Beispiel durch Auflegen auf die Haut oder durch das Tragen auf der Haut erreicht werden. Bei der Anwendung von Karneol hat sich gezeigt, dass eine besonders intensive Wirkung erfahren werden kann, wenn Karneol auf gut durchbluteten Stellen angewendet wird. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierKarneol eignet sich sehr gut zum ansetzen in Wasser. Edelsteinwasser, Essenz aus Karneol besitzt eine besondere Wirkung auf das gesellige Verhalten und ist ideal mit anderen Anwendungen in der Steinkunde zu kombinieren. Karneolwasser wird am besten mit einigen Trommelsteinen (2 - 3 cm groß) in einem Liter Wasser, in einem Glaskrug über Nacht angesetzt. Theoretisch eignen sich auch Porzellankrüge zum herstellen von Karneolwasser, aber nachdem man nie absolut sicher sein kann, dass sich keine Farbanteile lösen (nicht alle Farben werden vor dem Brennen aufgebracht), ist man mit einem Glaskrug auf der sicheren Seite. Je kalkfreier das verwendete Wasser ist je, besser gelingt das Edelsteinwasser, Essenz, Elixier. Auf eines sollte man aber unbedingt achten: Der verwendete Karneol muss von bester Qualität und garantiert nicht gefärbt oder rekonstruiert sein. Die Folgen können katastrophal sein. Leider muss man auch darauf hinweisen, dass immer wieder Karneoltrommelsteine im Handel auftauchen, die nach dem Trommeln nicht ausreichend gereinigt wurden. Auch dieses ist beim ansetzen von Edelsteinwasser sehr gefährlich, da beim Trommeln die mannigfaltigsten Zutaten verwendet werden, um z.B. die Arbeiten zu beschleunigen, oder dem Karneol eine "schönere" Oberfläche zu geben. Allgemein sollte man vor dem Kauf von Edelsteinen, zum ansetzen von Steinwasser sich über einige Händleraussagen Gedanken machen. Immerhin geht es hier um Ihre und nur um Ihre Gesundheit und nicht um den Umsatz eines Unternehmens. Bitte beachten SieDer Karneol sollte ab und zu gereinigt werden. Auf dem Karneol, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man
seinem Karneol auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern
morgens oder abends) gönnen, damit der Karneol sich „ausruhen“ bzw. sich wieder
mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben.
Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Karneol findet neben der Verwendung als traditioneller Schmuckstein in vielen Kulturen seit langer Zeit Verwendung als Heilstein in der Steinkunde. Als Schmuckstein ist er nach wie vor, aus Tradition, ein beliebter Stein in Ringen, besonders in der Form des Cabochon. Diesen Stellenwert verdankt Karneol der Tatsache, dass er in der Historie in vielen Siegelringen Verwendung fand. Karneol eignet sich hervorragend dazu, schöne Gemmen zu schneiden, was ebenfalls zu seiner Beliebtheit als Schmuckstein beiträgt.
Brennen ist eine gängige Methode, um die Farbe von Karneol zu intensivieren (siehe bitte auch Punkt 3. und 4.) In Indien wird in verschiedenen Regionen traditionell eine andere Methode gewählt, um die Farbe von Karneol zu intensivieren: Karneol wird einfach in die Sonne gelegt. Nicht bei jedem Karneol, aber bei vielen, entwickeln sich auf diese Weise, ganz allmählich aus bräunlichen Steinen, wunderschöne rote und orangerote Steine. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er diese Methode auf die gleiche Stufe stellen möchte, wie das industrielle Brennen von Karneol. Denn man könnte auch sagen, aus dem braunen Karneol "reift" im natürlichen Sonnenlicht, ohne chemische Zusätze oder technische Hilfsmittel, nach und nach der rote Karneol. Wie auch immer, es dürfte dadurch zumindest bewiesen sein, dass ein Sonnenbad für Karneol kein Problem darstellt, selbst wenn es über einen längeren Zeitraum andauern sollte. Was man allerdings beachten sollte ist, Karneol ist chemisch gesehen sehr empfindlich. Dementsprechend bitte vor Arbeiten im Haushalt, die mit Reinigungsmitteln einhergehen oder überhaupt vor dem Hantieren mit Chemikalien, Ringe mit Karneol lieber ablegen. Wichtig ist außerdem: Farbstoffe in Kosmetika könnten zu Flecken und Verfärbungen des Karneol führen. Also auch hierbei Vorsicht walten lassen.
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