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1. ChemieChemische Zusammensetzung: SiO2+nH2O Härte, Mohshärte : 5,5 - 6 Dichte:
2,0 - 2,5
Transparenz: durchscheinend bis undurchsichtig Spaltbarkeit: gering Mineralebene: Oxide Kristallsystem: amorph
Der Moosopal ist von sekundärer
Bildung. Farbe und Optik des Moosopal ist beige, manchmal fast weiß, mit grünen, moosfarbenen Linien und Stellen durchsetzt. Es existieren aber auch Variationen, die stattdessen im Grundton bläulich schimmern und mit nahezu schwarzen Linien durchzogen sind.
Abgebaut wird Moosopal hauptsächlich in: Brasilien, Indien, Australien
Der Name Opal ist wahrscheinlich griechischen Ursprunges,
in Ableitung der Bezeichnung „opalus“. Der Zusatz „Moos“ wurde auf Grund
der Linien hinzugefügt, welche zum Teil an das dunkelgrüne Moos eines
Waldbodens erinnern.
Für Moosopal sind keine anderen Namen gebräuchlich.
Bei Opalen im allgemeinen und insbesondere bei den
Edelopalen sind die Fälschungen mannigfach. Synthesen,
gefärbte andere
Mineralien, regelrecht zusammengesetzte bzw. zusammengeklebte Steine sind häufig. Opal im allgemeinen: Helle Opale können zum Teil mit hellem Mondstein verwechselt werden, dunklere Exemplare zum Teil mit Labradorit. Speziell der Moosopal kann mitunter für Baumachat oder Opalith gehalten werden. Opal im allgemeinen: Über die Entstehung der Opale existieren aus der Antike verschiedne Geschichten. Ein Beispiel: In Indien erzählt man sich seit Generationen, drei verschiedene Götter hätten sich in ein und dieselbe Menschenfrau verliebt. Ein erboster Eifersuchts- und Machtkampf entbrannte, was die drei massiv von ihren eigentlichen Aufgaben ablenkte. Der oberste aller Götter erzürnte dementsprechend. In dem Bestreben dem Drama ein Ende zu bereiten verwandelte er die Frau in eine Wolke. Die drei verliebten Götter wollten die Geliebte aber nicht verlieren und schenkten ihr nun alle Farben des Regenbogens, damit sie am Himmel wieder zu finden sei. Zwar wunderschön leuchtend, aber hilflos irrte die arme nun über das Firmament, denn bei soviel Schönheit hatten jetzt auch noch die verschiedenen Winde großes Gefallen an ihr gefunden und begannen nun ihrerseits um ihre Gunst zu streiten. Sie zogen und zerrten an dem armen Geschöpf, als ob es sich um ein Tauziehen handelt würde. Der oberste Gott war entsetzt. Statt der gewünschten Ruhe herrschte jetzt noch mehr Durcheinander. Damit das arme, so gebeutelte Geschöpf endlich Ruhe finden konnte und das Chaos in der Welt der Götter ein Ende, verwandelte er die schillernde Wolke in einen noch mehr schillernden, aber friedlich ruhenden, Edelstein. Der erste Edelopal war geboren. In der Astrologie spielt der Opal eine gewichtige Rolle. Opal und Astrologie sind seit Jahrtausende eng miteinander verbunden. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenOpal wird den Sternzeichen Wassermann (21.01. – 19.02.), Fische (20.02. – 20.03.) und Krebs (22.06. – 22.07.) zugeordnet. Explizit Moosopal wird bei der Zuordnung zu den Sternzeichen nicht unterschieden. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinMoosopal wird den Planeten Neptun und Pluto als Planetenstein zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinMoosopal wird dem Monat Oktober als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Der Moosopal soll denen, die im Oktober geboren sind, einen scharfen Geschäftssinn und klaren Blick für neue Möglichkeiten geben. Darüber hinaus sorgt der Moosopal bei den Oktober Geborenen, für eine gewisse Ruhelosigkeit. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Speziell Moosopal gilt als guter Begleiter auf dem Weg zu einer positiven Lebens- und Denkensweise. Eine Wirkung im mentalen Bereich setzt aber unbedingt Sichtkontakt mit dem Moosopal voraus. Der Moosopal eignet sich auch ausgezeichnet als Meditationsstein, da er die Wirkung der Meditation intensiviert und den Einstieg in die Meditative Phase erleichtert. MeditationIn der Meditation ist der Moosopal nur selten zu finden. Wobei es eigentlich keinen wirklichen Grund dafür gibt. Gerade der gut strukturierte Moosopal könnte ein guter Helfer bei der Meditation sein. SteinkreisIn Steinkreisen findet der Moosopal nur wenig Verwendung. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt Moosopal als Stein, der allgemein als
Kraftspender zu sehen ist und darüber hinaus hilfreich bei Durchblutungsstörungen
wirken soll. Bei der Anwendung zu beachtenBei der Anwendung sollte der Moosopal regelmäßig über längere Zeit auf der
Haut getragen werden, gemäß persönlichem Empfinden. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierMoosopalwasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Moosopal findet in der Steinheilkunde nur wenig Verwendung da die Wirkung auf Grund der unterschiedlichen Zusammensetzungsverhältnisse des Moosopal nur schwer abzuschätzen ist. Bitte beachten SieMoosopal sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Moosopal, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man
seinen Moosopal auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern
morgens oder abends) gönnen, damit der Moosopal sich „ausruhen“ bzw. wieder
mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben.
Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Opale im allgemeinen sind beliebte Schmuck- und Heilsteine, deren Schönheit oftmals besonders als Cabochon gearbeitet zur Geltung kommt.
Opal im allgemeinen: Opale sind Edelsteine, welche empfindlich auf vielerlei äußere Einflüsse (mechanische und chemische Belastungen) reagieren. Vor allem der wechselnde Gehalt und langsame Verlust des im Opal befindlichen Wassers zeigen seine Porosität. Dies wird dadurch deutlich, dass bei manchen Opalen die Aufbewahrung in sehr feuchter Luft oder in feuchten Tüchern den Wassergehalt wieder auffrischen bzw. erhöhen kann. Eine antiquarische Methode ist es, Opale sogar in aufgeschnittene Kartoffeln zu legen, um den Feuchtigkeitsgehalt zu reaktivieren. Diese Methode empfehle ich persönlich nicht, da ich Bedenken wegen des Stärkegehaltes der Kartoffel hege. Um dem Verlust des Wassergehaltes vorzubauen, haben „schlaue“ Leute versucht, das Wasser durch bestimmte Öle zu ersetzen. Allerdings verharzen diese Öle im Laufe der Jahre, so dass derlei bearbeitete Steine mit der Zeit schlecht werden. Diese „gequälten“ Edelsteine sind zum Glück kaum im Handel zu finden. Opale als Ringsteine zu nutzen, ist nur dann sinnvoll, wenn der Edelstein durch eine Fassung geschützt ist, die einen höheren Rand bietet, denn Opale können einem das Anschlagen an harten Kanten ganz schnell verübeln. Ringe mit hochstehenden Opalen (zum Beispiel als Cabochon gearbeitet) sollten lediglich zu solchen Anlässen getragen werden, bei welchen der mechanische Einsatz der Hände nicht stattfindet. So schön Opale auch sind, aber ein Ring mit Opal eignet sich nicht als Alltagsbegleiter, wenn man seine Schönheit und seinen Wert erhalten möchte.
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