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1. ChemieChemische Zusammensetzung: KAlSi3O8 Dichte: 2,5 - 2,6 Transparenz: durchsichtig bis durchscheinend Spaltbarkeit: sehr gut spaltbar Mineralebene: Silikat Kristallsystem: monoklin
Der Leelith ist von primärer
Entstehung. Leelith Mineralien zählen zu den gesteinsbildenden Mineralien. Leelith existiert in mehreren Farben mit unterschiedlichem Aussehen: Gelb-, Grau-, Rot-, Orange- und Brauntöne. Selten ist Leelith mit farblosem Aussehen. Beliebt ist Leelith in feurig honig- oder zitronengelber Farbe, der vom Aussehen und der Optik als Trommelstein an Bonbons erinnern kann. Die echte Farbe des Leelith ist aber nur unter neutralem Licht wirklich zu erkennen. Unter dem Licht von Neonröhren, oder Energiesparlampen zeigt sich der Leelith oft in einer völlig anderer Farbe und Aussehen. Von der Optik her zeigt er oftmals ein Glänzen, das an das Aussehen von Glas erinnert oder an das Aussehen von Perlmutt. Grundsätzlich gilt auch für den Leelith: Das Aussehen in der Optik und wie die Farbe zur Geltung kommt ist grundsätzlich abhängig von der Form, ob es sich zum Beispiel um Trommelsteine oder Mineralien handelt. Bei facettiert gearbeiteten Steinen spielt beim Aussehen und der Optik auch die Schliffart eine Rolle.
Es gibt einige Fundorte von Leelith, mit unterschiedlich großen Vorkommen. Abbau von Leelith erfolgt hauptsächlich in: Madagaskar, USA, Tansania, Indien, Sri Lanka, Brasilien, Australien. Jedoch gibt es weitere Fundorte von Leelith Vorkommen, zum Beispiel: Deutschland, Schweiz, Tschechien. Obwohl Leelith Vorkommen an verschiedenen Fundorten existieren, ist der Abbau der Vorkommen nicht an jedem Fundort sinnvoll bzw. von wirtschaftlicher Bedeutung. Entscheidend für den Abbau der Vorkommen an den verschiedenen Fundorten sind unter anderem Faktoren wie Qualität und Größe der Vorkommen, aber auch Lage der Fundorte und die Umweltbedingungen der Vorkommen.
Die Namensherkunft "Leelith" stammt aus alter Zeit. In Sammlerkreisen ist der Name
Leelith so gut wie vergessen. Der heute gebräuchliche Namen für den Leelith ist einfach
Orthoklas. Andere Namen, Synonyme, HandelsnamenDer heute gebräuchliche Namen für den Leelith ist Orthoklas. Für Orthoklas existieren mehrere andere Namen, Synonyme und Handelsnamen. Für die strahlende, zitronengelbe Variante des Orthoklas wird als Synonym und Handelsnamen Goldorthoklas verwendet. Eine farblose Variation der Orthoklas Mineralien aus der Schweiz trägt als anderen Namen die Bezeichnung Adular. Für die milchig weiße, orange und graue Varietät des Orthoklas ist das Synonym Mondstein bekannt und die milchig weiße Varietät mit bläulichem Schimmer trägt als Synonym und Handelsnamen die Bezeichnung Regenbogenmondstein. In der Fachwelt der Mineralien wurden als andere Namen für den Orthoklas die Begriffe Aglaurit, Argyllit, Cottait, Felsit, Murchisonit, Orthose, Pegmatolith, Prismatischer Feldspat geprägt. Begriffe wie: Erythrit, Krablit, Leelith, Muldan (Vorkommen in Mulda), Sanidin, oder Napoleonit finden auch noch manchmal Verwendung. Diese Namen, Synonyme und Handelsnamen sind unterschiedlich im Gebrauch und zum Teil veraltet, aber nach wie vor existent und die Kenntnis darüber für die richtige Zuordnung zum Beispiel für die Steinkunde oder der Mineralien sehr wichtig.
Die Möglichkeiten der Leelith Fälschungen sind vielfältig. Unter
anderem wird Glas zur Fälschung von Leelith
verwendet. Außerdem existiert gefälschter Leelith
durch Imitationen aus gebranntem
Amethyst. Ein derartiger Betrug durch so eine Fälschung
oder Imitation ist in der Regel nur durch
Fachleute festzustellen. Verwechslungen von Leelith sind durchaus möglich, je nach Farbe und Form (facettierter Schliff, Trommelsteine oder Mineralien). Bei Leelith kommt es zu unter anderem zur Verwechslung mit Citrin, Goldtopas, Bergkristall oder Turmalin. Eine exakte Bestimmung ist auch hier in der Regel nur durch Fachleute möglich. Besonders die Variation des Leelith, die als Regenbogenmondstein bezeichnet wird, wurde in der Geschichte durch die Jahrhunderte immer wieder als beliebter Stein von Mondanbetern genutzt und zu wunderschönem Schmuck mit symbolhaftem Hintergrund in der Historie verarbeitet. Bei der als GoldLeelith bezeichneten Variante des Leelith handelt es sich um einen Edelstein mit junger Geschichte: Er ist erst seit Mitte der 90erJahre im Handel erhältlich. In der Astrologie spielt der Leelith keine Rolle. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenLeelith ist an sich als ganze „Familie“ zu werten, als Überbegriff und deshalb als solcher in der Regel nicht den Sternzeichen zugeordnet. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinLeelith wird keinem Planeten als Planetenstein zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinLeelith wird keinem Monat als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Wirkung, Anwendung auf seelisch, geistiger, mentaler EbeneDie Wirkung des Leelith soll optimistisches Denken fördern, die Stimmung aufhellen, Zuversicht und Mut vermitteln und bei der Anwendung allgemein beruhigend wirken. Für eine nachhaltige mentale Wirkung muss der Leelith betrachtet werden (täglich 2 bis 3 mal, für mehrere Minuten). Da eine derartige Behandlung in unserer hektischen Zeit nicht immer möglich ist, gibt es auch die Möglichkeit die Anwendung nur ein mal pro Tag zu praktizieren, um eine Wirkung zu erreichen. Dabei ist es aber unbedingt nötig, die Tageszeiten der Anwendung möglichst gleich zu halten. Die Wirkung des Leelith ist bei der Behandlung nicht sofort spürbar aber auf die Dauer doch fühlbar, wenn eine gewisse Regelmäßigkeit der Anwendung eingehalten wird. MeditationSehr vereinzelt wird der Leelith für die Meditation verwendet. Ein direkter Meditationsstein ist der Leelith aber nicht. Die Wirkung des Leelith ist bevorzugt für andere Anwendungen zu erachten. Sollte man sich aber für Leelith als seinen ständigen Begleiter aus der Steinkunde entschieden haben, zum Beispiel als Trommelstein, den man bei sich trägt, ist davon auszugehen, dass er keine Behinderung bei einer Meditation darstellt, wenn er auch bei dieser bei sich getragen wird. SteinkreisIn Steinkreisen findet man den Leelith sehr selten. Leelith liegt eher auf höherem Preisniveau, so dass dies alleine schon Grund dafür sein dürfte, dass Leelith eher selten bei der Anwendung im Steinkreis zu finden ist. Leelith ist in seiner Art und Wirkung für andere Anwendungen als sinnvoller zu erachten. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt die Wirkung des Leelith als positiv für den Magen, das Herz und im Übergang von seelisch-/geistiger Ebene auf die körperliche Ebene als gute Unterstützung bei der Anwendung im Kampf gegen körperliche Beschwerden, die durch seelische Spannungszustände ausgelöst wurden. Der Leelith sollte bei der Behandlung für eine optimale Wirkung direkt am Körper (Hautkontakt) getragen werden. Leelith sollte bei der Anwendung in Hautkontakt getragen werden. Um einen Gewöhnungseffekt bei der körperlichen Anwendung zu verhindern, sollten immer wieder längere Pausen in der Leelith Anwendungen eingelegt werden, um eine optimale Wirkung des Leelith zu erreichen. Das können durch aus auch einmal Monate sein, bei der Gestaltung einer unterstützenden Behandlung mit Leelith. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierLeelithwasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Leelith findet in der Steinheilkunde praktisch keine Verwendung. Bitte beachten SieLeelith sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Leelith, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Leelith auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Leelith sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben. Ein Sonnenbad ein mal im Monat von wenigen Minuten ist mehr als ausreichend. Der Leelith reagiert sehr empfindlich auf zu viel Sonne. Er kann seine Farbe verlieren und bleicht aus.
Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Leelith Mineralien finden Verwendung in der Keramik-, Pharma- und Glasindustrie und werden von Sammlern geschätzt. Leelith gilt als guter Schmuck- und Heilstein und ist als facettiert geschliffener Stein ebenfalls ein begehrtes Sammlerobjekt. Gelber Leelith wird gerne als Cabochon gearbeitet, weil dann ein wunderschöner Katzenaugeneffekt zutage treten kann.
Leelith ist nicht sehr hart und sehr gut spaltbar und zählt deshalb zu den empfindlichen Edelsteinen. Hartes Anschlagen ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Auf diverse Chemikalien reagiert der Leelith ebenfalls empfindlich, so dass es auf jeden Fall gut ist, Ringe vor dem Hantieren mit chemischen Stoffen abzulegen. Auf Temperaturschwankungen reagiert er ebenfalls empfindsam. Bereits ein Wechsel von Körpertemperatur in Schnee, sehr warmes oder sehr kaltes Wasser könnten zur Spaltung führen. Intensive Sonnenbäder sollten ebenfalls unterbleiben, denn Leelith neigt dazu, bei zu viel Sonne, seine Farbe zu verlieren, er kann Ausbleichen.
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