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1. ChemieChemische Zusammensetzung: (Mg, Fe)2 SiO4 Härte, Mohshärte: 6,5 - 7 Dichte:
3,27 - 4,37 Transparenz: durchsichtig bis durchscheinend Spaltbarkeit: gut Mineralebene: Silikat Kristallsystem: Rhombisch
Der Peridot entsteht liquidmagmatisch und ist somit ein primärgebildete Stein. Die Farbe des Peridot ist ein intensives, helles, saftiges Frühlingsgrün oder Olivgrün, meist sehr gleichmäßig. Die echte Farbe des Peridot ist aber nur unter neutralem Licht wirklich zu erkennen. Unter dem Licht von Neoröhren, oder Energiesparlampen zeigt sich der Peridot oft in einer völlig anderen Farbe.
Abgebaut wird Peridot hauptsächlich in: USA, Birma, Pakistan, China, Ägypten
Der Name Peridot ist wahrscheinlich französischen Ursprungs (Mittelalter), als weitere Bezeichnung für Chrysolith. Die eigentliche Bedeutung ist nicht geklärt.
Als weitere Namen für den Peridot existieren, nahezu gleichwertig, genutzte Bezeichnungen wie Olivin und Chrysolith. Darüber hinaus wird der Peridot gelegentlich auch noch als Hawaiit, Hyalosiderit, Sideroklept, Talasskit oder Tallaskit bezeichnet.
Es existieren viele Peridot Fälschungen aus Glas und bestimmte synthetische Nachbildungen. Es sind vielerlei Peridot Verwechslungsmöglichkeiten gegeben mit allerlei hellgrünen Mineralien und Edelsteinen, wie z. B. grüner Turmalin, Prehnit und Moldavit. Für das ungeübte Auge oft schwer zu unterscheiden. Bereits ca. 1.500 vor Chr. Wurde Peridot am Roten Meer gefunden. Durch die Kreuzfahrer gelangte der Peridot dann später in den europäischen Raum. Im Mittelalter galt er als Stein gegen Böses und wurde häufig in kirchliche Schmustücke und Raumschmuck eingearbeitet. Die alten Römer trugen den Peridot als Schutz vor Dämonen am linken Arm. Wie außerordentlich wichtig Edelsteine bei bestimmten Riten schon in frühester Zeit waren, wird oft durch die Bibel bestätigt. Im Buch Exodus taucht der Peridot bzw. Chrysolith neben vielen anderen Edelsteinen in der Beschreibung des Brustschildes des hohen Priesters auf. Die Edelsteine dieses Brustschildes galten als Symbol für die 12 Stämme Israels.
In der Astrologie spielt der Peridot eine mittlere Rolle. Peridot und Astrologie sind aber seit Jahrtausende eng miteinander verbunden. Sternzeichen, Horoskop, TierkreiszeichenPeridot wird den Sternzeichen Fische (20.02. – 20.03.) und Schütze (23.11. – 21.12.) zugeordnet. Die Zuordnung von Edelsteinen zu Tierkreiszeichen in Horoskopen sorgt immer wieder für Verwirrung, da so mancher Edelstein in dem einen Horoskop einem bestimmten Sternzeichen zugeordnet wird, in einem anderen Horoskop aber nicht zum entsprechendem Tierkreiszeichen zugeordnet ist. Das hat einen einfachen Grund. Die Zuordnung einzelner Edelsteine zu Sternbildern ist eine sehr alte Lehre und damals (vor Jahrtausenden) verfügte die Menschheit noch nicht über die heutigen Handelsmöglichkeiten. Was bedeutete, dass Regional unterschiedliche Zuordnungen zu den Sternbildern erfolgte. Die Menschen konnten einfach nur die in ihrer Region zur Verfügung stehenden Steine den Sternbildern, Sternzeichen zuordnen. Planeten, PlanetensteinPeridot wird keinem Planeten als Planetenstein zugeordnet. Die Zuordnung von Steinen zu bestimmten Planeten und Sternbildern hat seinen Ursprung im Indischen Horoskop das schon früh versuchte Edelsteinen bestimmten Planeten und Sternbildern zuzuordnen. Planetensteine finden aber auch immer öfters Zugang zu westlichen Horoskopen. Wobei der Ursprung der "eingepflegten" Planetensteine praktisch immer in der Jyotish (indisches Horoskop) stammt. Die Deutung der Planetensteine ist einerseits Jahrtausende alt und doch in der westlichen Welt noch sehr wenig verbreitet. Entsprechend schwer ist es auch seriöse Quellen zu finden. Geburtsstein, MonatssteinPeridot wird dem Monat August als Geburtsstein oder auch Monatsstein zugeordnet. Der Peridot soll denen, die im August geboren sind, einen scharfen Verstand und klaren Blick geben. Darüber hinaus soll der Peridot den August Geborenen ein allgemeines Lebensglück verleihen. Man beachte: Der Geburtsstein so wie auch der Monatsstein ist nicht identisch mit der Zuordnung zu den Tierkreiszeichen. Monatsstein und Geburtsstein werden dem Geburtsmonat zugeordnet.
Peridot soll eine Wirkung gegen negatives Denken besitzen und schlechte Gefühle vertreiben. Es heißt, er aktiviere die Aufnahmebereitschaft für Neues und offen für Neues. Bei der Anwendung sollte man versuchen sich in den Peridot gedanklich zu vertiefen und sich auf die natürlichen Heilungsrisse des Peridot konzentrieren. MeditationTrotz der vielen guten Eigenschaften wird der Peridot in der Meditation nur selten genutzt, obwohl er ein geradezu idealer Partner bei der Meditation wäre. Dass er nur wenig in der Meditation angewendet wird liegt hauptsächlich an seinem Preis. Echter Peridot ist wirklich nicht billig und mit gefälschten Peridot ist niemanden geholfen. SteinkreisIn Steinkreisen findet der Peridot nur sehr wenig Verwendung. Der hohe Preis dürfte auch hier der Grund sein, warum Peridot kaum in Steinkreisen verwendet wird. Wirkung und Anwendung zur körperliche UnterstützungInsbesondere gilt die Wirkung des Peridot als hilfreiche Unterstützung im Kampf gegen Pilze, Schuppen, Warzen und Akne. Der Peridot soll durch seine Wirkung außerdem die Immunabwehr stärken und eine Art „Bremswirkung“ bei der Verschlechterung von Sehschwächen haben. Bei der Anwendung sollte der Peridot auf die Problemstellen aufgelegt werden. Besonders bei der Immunabwehr ist eine Langzeitwirkung anzustreben. Dabei ist es notwendig die Anwendung regelmäßig (in gleichen Zeitabständen) zu wiederholen. Die Wirkung des Peridot ist dabei noch zu steigern, wenn die Anwendung immer zu einer gleichen Tageszeit durchgeführt wird. Dadurch kann man auch die Langzeitwirkung verstärken. Peridot soll auf der Haut getragen werden, so lange erforderlich, gerne auch über längere Zeiträume hinweg, um seine optimale Wirkung zu entfalten. Bei Menschen mit sehr ausgeprägter Nickelallergie, kann es zu Hautirritationen mit Peridot kommen. Dieser Personenkreis sollte lieber auf das tragen von Peridot verzichten. Das gilt natürlich nicht bei der mentalen Unterstützung des Peridot, da hier ja kein Körperkontakt notwendig ist. Edelsteinwasser, Essenz, ElixierPeridotwasser ist nicht zu empfehlen. Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Peridot findet in der Steinheilkunde praktisch keine Verwendung. Bitte beachten SiePeridot sollte ab und zu gereinigt werden. Auf Peridot, der auf der Haut getragen wird, setzen sich unweigerlich Hautfett, Schmutzpartikelchen, Reste von Cremes und ähnliches ab. Es empfiehlt sich deshalb hin und wieder eine Reinigung mit handwarmem Wasser (bitte ohne Zusätze wie Seife oder andere Reinigungsmittel). Sollte man kalkfreies Wasser, wie ganz sauberes Regenwasser zur Verfügung haben, empfiehlt sich die Reinigung hiermit, damit keine Kalkablagerung erfolgt. Peridot sollte nach der Reinigung getrocknet werden (Wasserflecken). Ein trockenes Tuch ist dabei der optimale Helfer. Keinesfalls darf der Peridot nach der Reinigung geföhnt werden. Auf grund der hohen Temperatur kann der Stein an den natürlichen Heilungsrissen reißen. In seltenen Fällen sogar direkt platzen (Verletzungsgefahr). Aus der Überlieferung heraus, traditionell, sollte man seinen Peridot auch ab und zu ein kleines Sonnenbad (nicht mittags, sondern morgens oder abends) gönnen, damit der Peridot sich „ausruhen“ bzw. wieder mit Energie aufladen kann, um Ihnen bestmögliche Unterstützung zu geben.
Arzt, HeilpraktikerEdelsteine sind kein Ersatz für den Gang zum Fachmann (z.B. Arzt, Heilpraktiker usw.). Bitte konsultieren Sie im Krankheitsfall den Fachmann Ihres Vertrauens. Nach der Steinheilkunde* sollen uns Edelsteine zur zusätzlichen Unterstützung dienen, die uns Mutter Natur als Ergänzung gerne zur Verfügung stellt, ersetzen aber in keinem Fall den Arztbesuch. Wir weisen nochmals darauf hin, dass die in der Steinheilkunde beschriebenen Wirkungen von Mineralien, Edelsteinen umgangssprachlich als Heilsteine bezeichnet, weder wissenschaftlich noch medizinisch nachgewiesen oder anerkannt sind. Die beschriebenen Wirkungen wie auch Anwendungen stellen nicht die Meinung der Autoren, oder von Karrer Edelsteine dar und stellen lediglich einen Teil des Lexikons eines Steines dar. Entsprechend stellen die Beschreibungen von Wirkungen wie auch Anwendungen von Steinen kein Heilversprechen gemäß (HWG) dar.
7. Mythen, Sagen, Magie, Rieten, Zauberei, Okkultismus
Peridot ist ein sehr beliebter Schmuckstein, wobei größere geschliffene Peridot in guter Qualität durchaus etwas Besonderes, Seltenes darstellen. Er zählt zu den sehr beliebten Heilsteinen.
Als druckempfindlicher Edelstein muss der Fachmann beim Fassen auf jeden Fall darauf achten, dass Zargen nicht zu stramm sitzen dürfen. Dauerhafte Sonneneinstrahlung kann der Farbe des Peridot schaden (ausbleichen). Verschiedentlich findet man in der Steinheilkunde Hinweise darauf, dass Peridot nach wie vor als zermahlenes Pulver zum Einsatz kommt.
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